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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000051199 Amos

Auch in Teig für süßes Gebäck oder Plätzchen gehört eine Prise Salz. Wieso?

Meines Wissens - nach Omas Rezept - auch in Eierkuchen/Pfannkuchen. Obwohl es eine Süßspeise ist. (Abgesehen von der herzhaften Variante mit Schinken oder mit Spinat gefüllt.)
Antworten (4)
Hefe
Es verstärkt den Geschmack.
Ungebildet
Für alle Speisen gilt :

Süßen, Säuern, Salzen

Egal ob Herzhaft oder Süß.

Kochtechnisch bildet sich durch den Einsatz aller Geschmacksrichtungen die unser Körper kennt ein so genanntes Bouqet. In Deutschland auch mitunter in Älteren Kochbüchern Geschmaksblüte genannt, die sich durch Reizung aller Geschmacksnerfen ergibt.

Heute wird in der gehobenen Gastronomie zusätzlich noch Umami (Lorber, Blüten oder Blätter), Natriumglutamat (Hartkäse) sowie Schärfe (Zumeist Chili aus Kostengründen) benutzt.

Zurück zu Gebäck und Kuchen also, Der Käse wird sehr Fein gemahlen und 50/50 mit Mehl versetzt, davon eine Priese in den Teig. Die Lorbeerblüten zu Sirup verarbeiten und ein Paar Tropfen in den Teig. Frischen Chili mit Kernen Wiegen in Öl bei niedrigster Flamme 30 Minuten ziehen lassen. Und einen guten Teelöffel des nun Aromatisierten Öles zum Teig dazu.

Und Fertig ist die Geschmacks Explosion.

zum Schluss noch etwas Zucker auf die Kekse und mit offener Flamme Karamellisieren.
Matthew
Auch in den Kaffee eine Prise.
Wenn das jemand sieht, wird man manchmal gesteinigt, aber wenn man es nicht an die große Glocke hängt und wirklich nur eine kleine Priese nutzt, finden es alle gut.

In Kaffee gerne auch etwas Kardamom, aber das wäre eine andere Frage.

Umgekehrt auch etwas Honig in die Salatsoße. Oder kleine Birnenstückchen in den Salat.
Cordelier
gerösteter Speck muß da noch rein, und eine Note Marie..