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rayer

Beängstigende Vorstellung zum Germanwings-Flug 9525

Hatte gestern eine Diskussion unter Kollegen zu dem Absturz. Dabei ist eine Komponente angesprochen worden, die nirgends in den Medien eine Rolle spielt. Gerade da in der Ecke der Absturzstelle, 100km spielen wohl kaum eine Rolle, gibt es mindestens 5 Atomkraftwerke. Was wäre gewesen der Irre hätte als Ziel ein Atomkraftwerk gewählt?
Frage Nummer 107831

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Antworten (27)
Amos
Um sich selbst umzubringen, reicht es schon, 140 andere Menschen mit in den Tod zu ziehen. Ein Absturz auf Atomkraftwerke würde noch idiotischer sein.
rayer
@Amos
Das ist jetzt nicht unbedingt meine Sorge. Wir behaupten doch ständig, wie sicher unsere Kraftwerke sind. Bei einem solchen Vorfall, ein Selbstmörder will noch größtmöglichen Schaden anrichten, was wäre dann?
Cordelier
Dann wär 9/11 im Nirvana verwunden denn das hat noch keiner gebracht.
Cordelier
hab das verlorene "sch" wieder eingefangen...
Skorti
Angeblich kann man so was Kleines doch gar nicht treffen ....
.
.
9/11 war doch auch nur ein Fake ... oder wie war das ???
bh_roth
Es wäre das gleiche Ergebnis gewesen: Ein Airbus pulverisiert, und 150 Tote. Übrigens ist es fachlich nicht richtig, von einem Absturz zu sprechen (Korinthenkackmodus!), was aber im Ergebnis nichts ändert.
rayer
@bh_roth
Woher kommt denn diese Sicherheit? Es wäre das Gleiche gewesen? Schon mal getestet worden, was so ein Kraftwerk aushält? Bei Fukushima habe ich auch gehört das sei unmöglich. Die Geschichte hat uns eines Besseren belehrt.
bh_roth
Bei Gelegenheit könntest du mir dann mal die "in der Ecke" liegenden Kernkraftwerke nennen (100 km). In Frage kommen ja wohl nur die, die auf einer Nord-Süd-Achse liegen zwischen Nimes und Lyon.
bh_roth
Hehe. Auf den Leim gegangen. Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass das Kraftwerk das aushält.
Zombijaeger
@bh_roth

GAU+Absturz finde ich aber schon einen Unterschied zu nur Absturz. Die Atomkraftwerke in Deutschland halten soweit ich weiß keinen Flugzeugabsturz aus.
rayer
@bh_roth
Ich diskutiere das Thema mit einer gewissen Ernsthaftigkeit. Mag ja sein bei dir kommt da mehr der Comedian durch. Erklär mir mal, was 100km Distanz bei einer Geschwindigkeit von 800km/h in Minuten sind? Abgesehen davon wäre der normale Weg der Maschine deutlich weiter im Westen verlaufen und somit ziemlich genau die Route Nimes - Lyon. Wenn du gerade dabei bist, kannst du auch noch gerne berechnen was 70t mit einer Geschwindigkeit von 800km/h anrichten können.
Amos
Man sollte so etwas nicht weiter ausmalen: aber wenn jemand in die Charité in Berlin fliegt, würde er 3011 Patienten mit in den Tod nehmen. Beispiele gibt es etliche.
Cordelier
Atomkraftwerke sind bei dieser Betonwand sicher.
bh_roth
Hier ist die Erklärung: 7,5 Minuten für 100 km. Ich störte mich nur an deinen 100 km und da sind eben keine Kernkraftwerke.
Zitat: "der normale Weg der Maschine" gibt es nicht. Früher (so um 1980) gab es Luftwege und Korridore, die die Verkehrsflieger nehmen mussten. Das führte zu einer großen Massierung von Traffic auf diesen Strecken. Heute ist der Kapitän frei, wie und worüber er seinen Flug plant. Er kann sogar nach dem Start völlig umplanen, wenn Wind und Wetter dies erfordern. Er kann also den Weg über die Alpen nehmen, oder direktement über das Rhonetal. Ich bin schon von Marseille nach München über Nizza und über Lyon geflogen. Völlig in der Hand des Kapitäns.

PS: Deinen Thread wollte ich nicht ins Lächerliche ziehen, allerdings solltest du meine Antworten auch nicht immer bierernst und als persönlichen Angriff nehmen.
bh_roth
Berechnung der kinetischen Energie:
Gegeben: Masse 70000 kg, Geschwindigkeit 222,2222 m/s
Ergebnis: 1724940000 Joule
rayer
@bh_roth
Die Strecke Barcelona - Frankfurt fliege ich in der Regel mindestens einmal im Jahr. Düsseldorf ist da nur die Verlängerung mehr oder weniger und ließe auf einen noch westlicheren Kurs deuten. Normalerweise heißt bei mir: "Hier spricht ihr Kapitän, wir überfliegen gerade Lyon und wenn sie auf der rechten Seite aus dem Fenster sehen, habe Sie einen grandiosen Blick auf die Alpen". Normalerweise heißt auch, die wirtschaftlichste Strecke.
bh_roth
Genau das. Und weil der Mistral sich des Rhonetales entlang nach Süden entwickelt, und der Flieger damit einen erheblichen Gegenwind hätte, kann es schon mal sein, dass von Barcelona über Marseille und rechts des Mont Blanc geflogen wird.
Wenn du 1 mal im Jahr diese Strecke fliegst, kann man das kaum empirisch nennen. Ich hatte Zeiten, in denen der Kapitän für mich etwa 60 Mal im Jahr entscheiden musste, westlich der Alpen oder darüber zu fliegen.
Das soll es jetzt aber gewesen sein, es führt doch zu sehr weg von deinem Thread. Ich bin sicher, dass die Kugelbauten der Kernkraftwerke die kinetische Energie eines Verkehrsflugzeugs aushalten. Das Video mit der F4 kenne ich natürlich.
rayer
@bh_roth
Mistral? Du weißt aber schon da ist ein Jet geflogen und nicht ein Segelflieger in 600m Höhe.
bh_roth
Mistral ist es dort, wo man ihn am Boden spürt. Diese starke Strömung pflanzt sich bis in die Höhen fort, in denen die Airliner fliegen, bzw. wirkt sich bis dort hin aus. In der Höhe nimmt die Stärke des Jetstreams auf Grund der fehlenden bodennahen Reibungsschicht weiter zu. 300 -500 km/h sind für einen Jetstream keine Seltenheit, und Höhen von 10000 Metern auch nicht. Normalerweise ist die Windrichtung von West nach Ost, wird jedoch durch Bergmassive (Alpen) stark beeinflusst. Verständlich, dass diesen Wind niemand auf der Nase haben will (Gegenwind), und deshalb ein Kapitän schon mal über Nizza nach Norden fliegt.
Ende des Unterrichts in Flugwetterkunde ☺☺☺
Croc
...hihihi...rayer...bist Du vor Schäme nicht puterrot im Gesicht, wie bh_roth dich hier wie ein Tanzbär an der Nase rumführt?
Du hast keine Ahnung aber große Fresse. Von Dier hab ich sechs Klienten am Tag...hihihi...und hinterher sage ich immer "Ach, du bist der Beste, eigentlich sollte ich dich bezahlen."
Und "Dier" schreib ich mal so, damit Du was zum Aufhängen hast mit deinem halbflachen Deutsch...hihihi
rayer
hihihi@Croc und bh_roth
Die Bezeichnung Mistral, gemeint ist der Wind in Süd - Nord Richtung vom Mittelmeer entlang des Rhonetales, kam vor etwa 2000 Jahren auf, damals hatte noch keine Sau eine Ahnung über den Jetstream und es wurden die austrocknenden Bodenwinde des Rhonetals benannt. Mal ganz davon abgesehen, ein Jetstream kann durchaus gegenläufig zu den Bodenwinden sein. Ende der Flugwetterkunde. Wenn mir jetzt noch jemand glaubhaft erklären kann, warum die Maschine die östliche Route nahm, wäre ich sehr dankbar. Die Flugwetterspekulanten können gerne den Mund halten.
rayer
hihihi@Croc und bh_roth.
Jetzt habe ich mich dann doch verhaspelt. Der Mistral geht von Nord nach Süd entlang des Rhonetals. Spielt aber keine Rolle, ihr zwei habt keine Ahnung, zwischen Bodenwinden und Jetstream.
Croc
...hihihi...natürlich hab ich keine Ahnung von Winden...hihihi...hab ich nie behauptet, davon Ahnung zu haben...hihihi...du aber anscheinend auch nicht
bh_roth
Der Mistral geht entlang des Rhonetals von Nord nach Süd, und Höhe Marseille knickt er dann nach Osten ab, bis er dann etwa bei Nizza seine Kraft verliert.
Dass man vor vielen hundert Jahren nichts von Jetstreams wusste, heißt ja nicht, dass es die damals noch nicht gab.
Mir zu sagen, ich hätte keine Ahnung von Jetstreams, ist schon verwegen. Die Kenntnisse über Wetter- und Windentwicklung gehören zu meinem Handwerkszeug. Bei dir weiß ich nicht, woher du deine hast. Ist mir aber auch egal mittlerweile. Ich wollte dir nur sagen, dass es Gründe gibt, nicht den geografisch kürzesten Weg zu nehmen. Und mit viel Wind auf der Nase nimmt man eben den Weg, auf dem weniger Gegenwind zu erwarten ist. Dafür nehmen Kapitäne schon mal 1000 km Umweg in Kauf, nur um in einem Jetstream mitschwimmen zu können.
Angefangen hat es mit deiner Aussage, 100 km vom Unfallort wären einige Atomkraftwerke. Erinnerst du dich?
rayer
bh_Besserwisser und Korinthenkacker.
Angefangen hat es mit der Frage: Was wäre gewesen der Irre hätte als Ziel ein Atomkraftwerk gewählt?
Wenn du jetzt deinen Kilometer Nachmesserei und Jetstreamweisheiten mal beerdigst und auf meine Frage eingehst, können wir meine Einleitung zu dieser Antwort wieder streichen. Ansonsten habe ich dem dann nichts mehr hinzuzufügen.
bhroth
Es gibt keinen Grund, mich anzumisten. Aber es ist erstaunlich, wie schnell man die eigene Fragestellung vergisst. Dann hier nochmal zur Erinnerung: Gerade da in der Ecke der Absturzstelle, 100km spielen wohl kaum eine Rolle, gibt es mindestens 5 Atomkraftwerke. Was wäre gewesen der Irre hätte als Ziel ein Atomkraftwerk gewählt?
bhroth
Es gibt keinen Grund, mich anzumisten. Aber es ist erstaunlich, wie schnell man die eigene Fragestellung vergisst. Dann hier nochmal zur Erinnerung: Gerade da in der Ecke der Absturzstelle, 100km spielen wohl kaum eine Rolle, gibt es mindestens 5 Atomkraftwerke. Was wäre gewesen der Irre hätte als Ziel ein Atomkraftwerk gewählt?
Da bin ich darauf eingegangen, dass es keine Kernkraftwerke gibt in 100 km Entfernung. Worauf jetzt von dir kam, ich solle mal berechnen, wie lange man für 100 km braucht, und was 70 to mit einem Gebäude anstellen. Beides habe ich beantwortet. Und damit auch den Kern deiner Frage. Zur Erinnerung: Ich denke nicht, dass der Aufprall einem kugelförmigen Kraftwerksgebäude etwas ausmacht.
Dann kam von dir, dass die Airliner häufig diese Strecke direkt an den Kraftwerken vorbei fliegen. Häufig heißt bei dir 1 Mal im Jahr. Da habe ich dir widerlegt, dass die Strecke über die Alpen häufig genommen wird, und auch die Gründe dafür angegeben.