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Noch Fragen?

Frage Nummer 110323 Amos

Blatter will jetzt doch FIFA-Chef bleiben. Wieviele Millionen hat er wohl aus Afrika und Asien bekommen?

Antworten (5)
ing793
Ich glaube gar nicht mal, dass Blatter selber bestechlich ist (allenfalls vielleicht empfänglich - was nicht dasselbe ist).
Er hat "nur" ein System laufen lassen (um nicht zu sagen gefördert), in dem all die korrupten Landesvertreter, speziell aus Afrika und Mittelamerika, ganz prächtig verdient haben.
Dass die jetzt Sturm laufen, weil sie befürchten müssen, dass jeder Andere mehr Überwachung einbaut, ist mir klar.
Skorti
Blatter vergibt Fördergelder, Subventionen und Startplätze, vielleicht vermittelt er auch zwischen Interessenten und Wahlmännern, obwohl es dafür selber (noch) nicht genug Beweise gibt. Ich bezweifle aber, dass er selber Geld annimmt. Ihm geht es mehr um Macht und Einfluss.
Das die Verbände aus Afrika, Asien und Ozeanien Angst haben, dass ihre "verdienten" Zuwächse wieder verloren gehen, ist wohl verständlich. Damit hat Ing sicher Recht.
StechusKaktus
Blatter braucht kein Geld. Ihm reicht es wie ein Staatsgast hofiert zu werden.
Wenn er etwas von dem vielen Geld der Fifa an die Verbände ausschüttet, ist das doch auch erst einmal richtig. Wenn dann korrupte Funktionäre in noch korrupteren Ländern das Geld veruntreuen, ist das zunächst nicht Blatter anzulasten. Deshalb hat ihn auch noch nie jemand ernsthaft in Bedrängnis bringen können. Zuletzt wurden von ihm sogar Wirtschaftsprüfer eingeschaltet, um den Verbleib der Mittel nachzuhalten.

Welche Möglichkeit sollte es denn geben, eine Veruntreuung in afrikanischen Länder zu verhindern? Das Problem liegt in den jeweiligen Ländern. Und nicht bei Blatter. Immerhin hat er den großen Geldtopf (mit-)geschaffen.
khs44
Muss es nicht richtig heissen: Wieviel Geld hat er nach Afrika und Asien transferiert?? Doch nur dadurch halten diese "Leute" an Blatter fest!! Und ganz nebenbei: Wenn die UEFA einen Ar*** in der Hose hätte und die FIFA verlassen würde, wäre der Verein sehr schnell am Ende!!
Amos
20 Mio. Euro sind schon überzeugend. WDR 2