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Noch Fragen?

Frage Nummer 97053 Amos

Da wird ein Porsche vorgstellt, der in 2,6 Sek. auf 100 beschleunigt. Ist das sinnvoll, lebensgefährlich oder Wahnsinn?

Antworten (27)
machine
So what?
Amos
Für einen ungeübten Fahrer ist das schon riskant.Ich würde mir das mit dieser Heckschleuder nicht zutrauen.
Opal
Mit dem 918 geht Porsche neue Wege. Und das ist der Anfang
Tesla hat den Schwung gegeben, ausleben wird ihn Porsche.
bh_roth
Was ist an einem potenten Fahrzeug sinnvoll? Welche deiner Fahrzeuge treffen den Begriff sinnvoll? Lebensgefährlich ist daran nichts. Der Körper hält diese Beschleunigung locker aus. Eines meiner Moppeds brauchte dafür nur eine Sekunde länger. Und das war kein Supersportler, sondern ein Reisedampfer. Und ich hatte keinen Blechkäfig um mich herum. Sinnvoll? Manchmal. Lebensgefährlich? Nein. Wahnsinn? Warum?
Nahe am Wahnsinn find ich nur, dass der Fahrer damit auf einer deutschen Autobahn 400km/h gefahren ist (wenn es sich um das gleiche Fahrzeug handelt).
Opal
Bei Ferrari und Lamborghini will kein Kunde Hybrid, da werden weiter die V8, V10 und V12 weiterleben, und das ist auch gut so.
Amos
Jeder kann machen und kaufen, was er will: aber wenn jemand damit überfordert ist, finde ich das kritisch. Ich würde es mir nicht zutrauen. Die Anspannung und die erhöhte Aufmerksamkeit bei 200 km/h auf der linken Spur ist schon enorm. Du mußt ja 5 Autos vorausschauen, nicht nur auf Deinen Vordermann.
Amos
Bei meiner letzten Fahrt nach HH mußte ich auf Wunsch zweier Damen bereits bei 130 km/h den Tempomat einschalten. Beim Dampfer. Das war selbst mir zu langsam! Wir hätten theoretisch auch 230 fahren können.
elfigy
Man muß immer den ganzen Verkehr im Auge behalten. Tempo 200 mit einem großen Wagen merkt man überhaupt nicht. Ich glaube, du hast zu wenig Übung auf der Autobahn Amos. Und auch dieser Porsche lässt sich mit Gefühl fahren. Lebensgefährlich sind die Sonntagsfahrer.
Amos
Ich habe keine Lust mehr, mich diesem Streß auszusetzen. Die 130 hatte ich übrigens wie geschildert wegen der Damen eingestellt. Ich bin mal als junger Kerl abends 600 km in 4 1/2 Stunden nach München gefahren mit meinem R 5 Alpine turbo. Aber das ist lange her. Das muß ich mir nicht mehr antun.
Opal
ja Amos, die Raserei bringt nix, überall stehen die Cops mit Ihrem Radar, das macht keinen Spaß mehr.
hphersel
Spruch meines Kommandeurs bei der Bundeswehr: "Lieber erst um zehn zu Haus' als um acht im Krankenhaus" - mit den viereinhalb Stunden für 600 km ab München (SanAkBw?) heimwärts bist Du übrigens nicht alleine ;-)
Im Übrigen - um auf die ursprüngliche Frage zurckzukommen: gut, der Wagen schafft das. Aber wer sagt denn, dass Du den Wagen unbedingt an seine Grenzen bringen MUSST? Leute, die so ein Geschoss fahren, fahren damit eher über den Nürbung- oder den Hockenheimring (oder eine sonstige Rennstrecke) als im Alltag auf der Autobahn...
Opal
hp, Gas ist rechts und wer bremst verliert.
ing793
@Opal: Du wärst überrascht, wie gesittet Porsche-Fahrer im Berufsverkehr auf dem Kölner Ring mitschwimmen.
Es geht bei einem solchen Auto gar nicht darum, es zu tun. Es geht um die Gewissheit, man könnte.... - und die Anderen wissen das.
bh_roth
Während meiner Zeit in Frankreich fuhr ich meine Neuwagen immer die mit dem Händler vereinbarten 6 Monate, dann brachte ich sie zurück nach Deutschland. Diese Rückfahrt war immer die einzig legale Möglichkeit, das betreffende Fz einmal auszufahren. So fuhr ich mit einem TT-Roaster mit der damals höchsten Motorisierung die höchste Geschwindigkeit, die ich auf einer Straße jemals fuhr. Es waren 260 km/h, nachts um 03:00 Uhr. Obwohl ich diese Geschwindigkeit eigentlich gewoht war, war das ein Erlebnis, welches ich nach 30 Minuten völlig fertig abgebrochen habe. Da werden leichte Krümmungen der Autobahn zu echten Kurven, und jede Auffahrt zu einem Stressmoment. Man musste gut 500 Meter voraussehen. Das waren 7 Sekunden. Stress pur. Dass ich dabei den halben Tank verbraucht habe, war nur ein Nebenprodukt. Nervlich war ich nach dieser halben Stunde schon recht aufgewühlt. Danach ging es mit beschaulichen 160 weiter.
Amos
Lieber hp: zur SanAk bin ich immer mit zwei Kollegen mit dem Nachtzug ab Dortmund gefahren. Umsonst. Ankunft 5:00 Uhr München-Ost. Taxi. Und nochmal kurz ins Bett. Waren lustige Fahrten!
Amos
Und auf der Rückfahrt Freitagnachmittag habe ich trotz Uniform nette Damen kennengelernt. Einmal bin ich deswegen nicht in DO ausgestiegen und mußte dann den Gegenzug zurück nehmen.

(Hat mit Porsche aber nichts zu tun!)


bh kann ich nur beipflichten! Mir geht es mittlerweile genauso. 160 ist eine angenehme Reisegeschwindigkeit. Ich habe nichts davon, wenn ich mit schwitzigen Händen aussteige, weil ich von irgendwelchen unaufmerksamen Fahrern ausgebremst werde.
rrankewicz
Ich denke, die Vorstellung an sich ist nicht lebensgefährlich....
Gefährlich wird es dann, wenn diese Autos benutzt werden, um in Berlin vorm KaDeWe mit 70 hin und herzurasen...
Amos
@Elfi: in letzter Zeit fahre ich zumindest kaum noch lange Strecken. Hier im Revier ist man aber fast tgl. auf der Bahn. Und zu meiner früheren Klinik fuhr ich die A 46 zweimal pro Woche. Als ungeübt würde ich mich nicht bezeichnen. Allerdings fahre ich nicht in 3 Monaten 40.000 km wie mein Freund, Unternehmensberater in Bad Homburg.
elfigy
Es ist alles eine Frage der Gewohnheit und auch mit welchem Fahrzeug man schnell fährt. Lieber bh, mit einem Matchboxauto wie dem TT macht das sicher keinen Spaß. Ich bin 20 Jahre lang jedes Jahr über 70.000 km gefahren, meist mit einem Mercedes ähnlich E Klasse und einem großen Audi. Meine normale Reisegeschwindigkeit war so ca. 220 km/h . Das war so normal, daß ich es als erholsam empfand. Mit meinem 911er fuhr ich, wenn der Verkehr es zuließ, schon ab und zu mal ans Limit. Bei 290 war Ende. Sonntagmorgens im Sommer nach Bremen. Mein Boxster S fährt auch so schnell, aber mit dem ist das dann anstrengender als mit dem 911er, aber bei 260 machts noch richtig Spaß. Alles eine Frage des Trainings. Ich kann den Porsche auch im Winter auf Schnee so gefühlvoll fahren, daß kein einziges Mal das ASR eingreift.
bh_roth
Liebe Elfi, ich habe nicht geschrieben, dass mir das keinen Spaß machte. Und der TT fuhr wie auf Schienen. Aber die Nacht und das Reaktionsvermögen auf ein Höchtmaß hochgeschraubt, macht diese Geschwindigkeit zur Anstrengung. Und ich schrieb auch, dass die Geschwindigkeit an sich für mich kein Problem darstellt. Und Stress zu haben, schließt Spaß nicht aus, sonst hätte ich nie in ein Cockpit steigen dürfen.
Bei Gelegenheit erklärst du mir mal, worin sich deiner Meinung nach (d)ein Boxter (meinetwegen ein S) und ein TT in höchster Motorisierung in den Fahrleistungen und Fahrwerk unterscheiden.
Opal
Dann seit ihr noch keinen Seat Ibiza mit 240 km/h gefahren. Und da wär noch mehr drin gewesen. Aber Drehzahlmesser war Anfang Rot, der wär noch weiter bis in den Begrenzer gegangen, Na gut war Wuppertal Berg ab. Da bekommste nasse Hände. Das Auto wird so leicht auf den Achsen.
(Seat Ibiza Cupra TDI ohne Chip)
netter_fahrer
Lieber Opal, ein bissel Gramma-Tik ;-)
Ihr seid spät dran, ich warte seit einer Stunde auf euch.
Host mi?
Opal
netter_fahrer, pfffff
solange der Sinn meines Posts rüberkommt, ist mir das egal, aber danke für deinen Hinweis.
elfigy
Lieber Bernd, technisch kann ich dir das nicht begründen. Ich fuhr, als ich einen Roadster suchte, einen TT mal Probe und hatte kein besonders gutes Gefühl. Das Auto schien mir eine Klasse unter dem Boxster zu sein. Ich hakte es dann als Spielzeug ab. Natürlich ist das subjektiv. Interessiert hatte mich der TT, weil es ihn auch mit Allradantrieb gibt. Das mit Nachts hatte ich nicht gelesen, nachts ist es immer anstrengender.
bh_roth
Liebe Elfy, ich habe einige Erfahrung mit TT-Roadstern, hatte 6 verschiedene, jeweils für ein halbes Jahr, alle Motor-, Getriebe- und Antriebvarianten. Bei meinem von mir beschriebenen Quattro hatte ich so viel Spaß, dass die Bereifung nach 8000 km am Ende war. Der Händler meinte, das wäre wohl ein Materialfehler, und schwubs hatte ich einen neuen Satz. Allein ich kenne den wahren Grund für den hohen Verschleiß- hehe. Aber ich habe für mich festgestellt, dass die Qualität dieses Fahrzeug-Konzepts nicht darin liegt, über die Autobahn zu hetzen, sondern über die engen Küstenstraßen der Cote d'Azur.