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Noch Fragen?

Frage Nummer 108328 Amos

Der Kollege Müller-Wohlfarth (mt dem ich mal verwechselt wurde) schmeißt hin. Er ist allerdings auch 72 Jahre alt.

Gibt es evtl. auch beim FCB Probleme?
Antworten (16)
ing793
Du siehst also aus wie 72? Das würde mir aber zu denken geben...☺☺☺
Amos
Die Verwechslung gab es 1998 im Italienurlaub. vor 17 Jahren.
neilo
@Amos: Dann musst Du wohl mal zum Frisör !
ing793
Naja, mit Anfang 40 auszusehen wie ein Mittfünfziger lässt für die weitere Entwicklung aber auch keinen Doriam Gray erwarten ☺☺☺
ing793
Da der gesamte medizinische Stab gleichzeitig aufgehört hat, gibt es wohl jetzt tatsächlich Probleme.
Wobei ich es ein Unding finde, wenn der Trainer entscheiden will, ob ein Spieler spielfähig ist oder nicht. Genau dafür ist der Arzt da. Wenn das stimmt, was da über Thiago berichtet wird, dann hätte ich an seiner Stelle wohl schon früher die Brocken hingeschmissen.
mabesse
Da alle Mediziner aufhören wohl ja... Außerdem ist bei einem Mediziner die Erfahrung auch immer wichtig!
khs44
Jetzt hat Pep das erreicht was er wollte!! Er bekommt seinen spanischen Wunscharzt!!
status-quo-fan
.. aber wäre es nicht sinnvoll mal diesen Artikel zu lesen?
status-quo-fan
... und was die Kompetenz von MW betrifft: was Kniegelenke und Schultern betrifft, da sitzt in Mainz der wohl kompetenteste in Europa, der zudem auch selbst operiert und das im Unterschied auch kann!
ing793
@ tatus-quo.fan: ich verstehe die Intention der beiden Einwürfe nicht:
1) ist ein guter Arzt nicht notwendigerweise ein guter Geschäftsmann. Wenn doch, dann schön - aber ich als Patient gehe -vor die Wahl gestellt- lieber zu dem, der in Medizin gut ist.
2) ich habe keine Ahnung, ob der Mainzer Kollege von Mull der bessere Arzt ist. Ich finde allerdings nicht, dass es die Kompetenz eines Arztes beeinträchtigt, wenn es irgendwo einen noch besseren gibt. Käme ich einmal in die Position, in der man diejenigen, die meinen Job besser ausführen als ich, in einer kurzen Liste namentlich aufführen könnte, dann wäre ich richtig gut.
Und selbst wenn der Mainzer wirklich der bessere wäre, wäre mir die tägliche Anreise aus München zu umständlich und ich würde mich mit dem Zweitbesten sehr wohl fühlen.
Amos
Ob in Mainz ein besserer Operateur für Kniegelenke praktiziert, kann ich nicht beurteilen. Nach 30 Jahren Tätigkeit, auch 6 Jahre Orthopädie, kann ich keinen guten Orthopäden nennen.
Amos
Übrigens ist Orthopädie nicht die Lehre der Kniegelenke.
Zombijaeger
Der letzte Trainier, der Müller-Wohlfarth vergrault hatte, wurde kurze Zeit später gefeuert.
status-quo-fan
Also, wenn´s denn noch präziser sein soll:
"Doping? Großer Ärger wegen Medikament

Andererseits steht Müller-Wohlfahrt wegen des Verkaufs von teilweise nachgewiesen wirkungslosen Nahrungsergänzungsmitteln und noch viel mehr wegen der Verwendung des Medikaments Actovegin unter Beschuss. Das Mittel wird aus Kälberblut extrahiert und wurde zuletzt immer wieder in Verbindung mit Doping genannt, weil es zur Förderung der Regeneration und des Sauerstofftransports im Blut eingesetzt worden ist. Der Pressesprecher der Firma Takeda, die das Medikament in Deutschland bis Ende 2008 unter dem Namen Nycomed verkaufte, sagte der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" ("WAZ") im Mai 2013: "Allgemein ist Actovegin indiziert für die Behandlung neurologischer Störungen nach Schlaganfällen. Jeder Einsatz zur Leistungssteigerung ist außerhalb der Indikation und damit nicht zugelassen...
status-quo-fan
... Dazu zählt auch die Behandlung von Muskelverletzungen." In Deutschland darf das Mittel nur zur Unterstützung der Wundheilung in den Muskel gespritzt werden. Wird Actovegin, das überhaupt nur noch in wenigen Ländern verkauft wird, intravenös verabreicht, ist es Doping. Bei Müller-Wohlfahrt, der betont, sich jährlich das Okay von der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) zu holen, gehört Actovegin zur Standardbehandlung. Beim Fernsehsender "ESPN" nannte der Chef der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur, Travis Tygart, den sehr häufigen Einsatz von Actovegin durch Müller-Wohlfahrt "ein Frankenstein-Experiment". Die "WAZ" hat bereits mehrere Artikel unter dem Motto "Hinter der Fassade des Wunderheilers" veröffentlicht."
Quelle: NDR.de Stand: 17.04.2015 12:49 Uhr
Amos
Ich habe Actovegin auch bei Patienten verwendet, allerdings nicht zum Doping.