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Magnetismus und Gesundheit - was ist da dran?

Starke Magnetfelder bewirken angeblich schnellere Heilung bei Knochenbrüchen. Und auch andere Wirkungen werden behauptet. Hat jemand Erfahrungen damit?
Frage Nummer 4499

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Antworten (6)
Yash
Laut vielen Esoterikern eine ganze Menge. Bewiesen ist allerdings soweit mir bekannt ist nüx!

Außer das enorm starke elektromagnetische Felder zu Krebs führen können (Studie der US NAVY an rund 15000 Radartechnikern über einige Jahrzehnte die eine höhere Krebsrate aufwiesen als andere teile der NAVY)

Was man allerdings beobachten kann ist das einige Tiere stark auf Magnetfelder reagieren was eine Reaktion des Menschen ob positiv oder negativ nicht ausschließt
(Tauben haben einen Kompass Haie folgen Erdmagnetfeldlinien oder Stromkabeln am Meeresgrund instinktiv).

Also leider Frage nicht endgültig beantwortet aber ich denke das da schon mal Potential ist sich eine Meinung zu bilden.
noergel
Wer an Globuli, die Kraft der Steine, die Macht des Mondes oder gar der Energieübertragung in der 5. Dimension glaubt, der wird auch mit Magnetfeldern gut zurecht kommen. Ein Beweis für die Wirkung, ob positiv oder negativ, handelsüblicher Minimagnete konnte bisher nicht erbracht werden. Selbst die Wirkung medizinisch eingesetzter Wechselfelder hoher Intensität und Focussierung bei der Heilung von Knochenbrüchen ist letztendlich noch noch vollständig verstanden, was natürlich nur Wasser auf die Mühlen - und Kassen - verdrehter Esoteriker ist. Aber glauben kann man an alles - und manches hilft sogar (ohne jeden wissenschaftlich haltbaren Beweis).
Yash
Ich fasse nochmal unsere beiden antworten zusammen:

Nichts ist dran.

Alles was als Wirkung bewiesen ist ist auf einen Placebo Effekt zurückzuführen.

Das dieser Wunder vollbringen kann ist bewiesen so hat sich doch tatsächlich mal eine Teilnehmerin einer Blindstudie mit den Placebo Test Schlaftabletten das Leben genommen.

Wenn das geht sollte man meinen der Mensch kann fliegen wenn er es nur glaubt ^^.
wurzelkitt
Die Navy hat mitnichten einen zusammenhang zwischen Magnetismus und Radargeräten festgestellt. Die Radargeräte der US NAVY arbeiten aus gutem grund mit Verstärkerröhren, da diese sehr robust gegen elektronische Störungen snd. Und solche Verstärkerröhren produzieren gammastrahlen. Und diese sind bekanntermassen sehr ungesund.

Von den leuten sind nämlich überraschenderweise nur die Wartungstechniker betroffen, nicht aber diejenigen, die vor den Bildschrimen sitzen.
KHDecker
Da wird ´ne Menge behauptet und nichts bewiesen. Den ganzen Schmarrn kann man vergessen. Es wurden mal Hinweise diskutiert, dass schwache elektrische Felder (nicht elektromagnetische, das ist wieder etwas anderes) das Knochenwachstum beschleunigen könnten. Aber auch davon hört man in der seriösen Presse nichts mehr.
Josef
1) 1981 habe ich beim Abreißen eines Hauses die rechte Hand überanstrengt und hatte danach Schmerzen im Handgelenk, die in Ruhe nach einiger Zeit vergingen, nur konnte ich auch nach einem halben Jahr noch immer nicht mit einem Hammer arbeiten. Ich habe 2x täglich, etwa 10 Minuten mit dem Magnetstab abstreifende Bewegungen ausgeführt. Nach 5 Tagen hatte ich keine Beschwerden mit dem Hammer. Die Flussdichte im Handgelenk war ca. 300 Gauß.

2) 1983 hatte ich heftige Schmerzen in der Gallengegend. Im Krankenhaus wurde Gallenschotter festgestellt. Ich habe 2x täglich, etwa 10 Minuten, 4 Magnetstäbe so um meinen Leib gelegt, dass die Kraftlinien durch die Galle gingen. Bei der Galle war die Flussdichte etwa 60 Gauß. Nach einer Woche, ich hatte das verordnete Medikament noch nicht aufgebraucht, hatte ich keine Beschwerden mehr.

3) 1987 hatte ich Schmerzen im Knie, ich konnte mit dem einen Bein nicht mehr Stiegen steigen. Bei der Röntgenuntersuchung wurde Verkalkung diagnostiziert. Das Abstreifen mit dem Stabmagnet, wie unter Punkt 1 hat keinen Erfolg gebracht. (Das Abstreifen am Knie geht umständlicher). Ich habe 4 Spulen über das Knie geschoben und die mit, in Richtung zum Fuß fortlaufenden Stromimpulsen gespeist. Nach einer Woche war ich – ohne Medikamente – beschwerdefrei. Gonarthrose

Inzwischen habe ich die Spulenmethode ausgebaut. Auf einem Plastikrohr befinden sich nebeneinander 8 Spulen, die automatisch serienweise so mit Strom versorgt werden, dass ein magnetisches Wanderfeld entsteht. Feldstärke ca. 15 mTesla. 300 faches Erdmagnetfeld.

Im März 2011 hatte ich wieder Schmerzen im Knie. Ich habe es mit Dauermagneten und den Magnetspulen, 20 bis 50 Durchgängen pro Sekunde, 2 bis 3 Wochen lang ohne Erfolg behandelt. Dann habe ich die Geschwindigkeit von einem Durchgang auf ca. 1,5 Sekunden verringert. Nach einer Behandlung von 10 Minuten war es gut.
Für die Spulenmethode erhielt ich ein Patent.

2010 hatte ich mehrere Stunden ein Zucken im linken Bein. Ich habe den Magnet (Magnet wie beim Hörsturz) an den Ausgangspunkt gehalten, im selben Augenblick war ein ganz kleines Zuckerl und aus war, und ist das Zucken.

Juli 2015 hatte ich wieder einige Tage heftige Schmerzen im rechten Knie. Nach 10 Minuten Anwendung des Magnetischen Wanderfeldes wie oben (0,7 Hz) war es fast gut. Nach 2 Tagen ohne Magnetfeld war das Knie dann völlig gut.