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Amos

Mein Onkel (95) sitzt tgl. auf seinem Balkon in Werfen, schaut auf das Tennengebirge und den Wilden Kaiser.

Trinkt dazu seinen Grünen Veltliner, raucht ein Zigarettchen und genießt sein Leben. Kann man es schöner haben?
Frage Nummer 3000053651

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Antworten (12)
rayer
Vielleicht mit einem anderen Neffen.......
Amos
Von seinem Neffen wird er nicht belästigt, eher von seiner Schwiegertochter (Internistin), die ihm noch das Rauchen abgewöhnen will.
rayer
Wenigstens trinkt er nicht so ein Fusel wie sein Neffe.
Dorfdepp
?Quien ése interesa?
Amos
Der Neffe kann sich eben nur ALDI leisten.
Amos
Das kommt mir spanisch vor.
Gast
Mein Onkel saß 95 Tage im Balkan. Ein Gebirge von einem Mann der in seiner Tenne wie ein Wilder mit Zigaretten um sich warf.Selbst unter den Grünen Veltliner genoss er Respekt, indem sie ihn ein Leben lang Kaiser nannten.
umjo
Nee, schöner geht's definitiv nicht!

Schade nur, dass Du als Pensionär nicht auch Ausblick auf den Wilden Kaiser hast und Dein Leben wirklich genießen kannst. Statt dessen schaufelst Du wie wild Aktien hin und her. Und fragst dich hier on top.

Warum startest Du nicht einfach Deinen Phaeton, und leistest Deinem Onkel Gesellschaft.
Trinkst -wie er- Grünen Veltliner, rauchst Dir ein Zigarettchen und entfliehst dieser WC, in der ohnehin derzeit das Öl der ALDI-Sardinen wichtiger zu scheinen seit, als die wirklich wichtigen Fragen?
rayer
umjo
Ich kann Dir im Allgemeinen zustimmen, nur eine Frage. Was wäre denn wichtig?
rayer
Übrigens, die Fahrt gegen Süden ist gar nicht so abwegig. Eine Einladung von Elfigy ins Ferienhaus am Lago Maggiore hat er schon. Kleine Rundreise, Österreich - Italien - Schweiz, würde vielleicht die Hirnwindungen befreien.
Panther
Lieber Amos,
wenn dein Onkel so sein Leben genießt, ist es doch gut.
Dass dir ein solches Leben gefällt, ist offensichtlich, denn du machst ja auch nichts anderes. Nur dass du nicht auf einen Berg schaust, sondern auf einen Bildschirm.

Ich möchte lieber tot sein als so mein Leben zu fristen.
primusinterpares
Er ist ein verbitterter alter Mann. Alles was ihm geblieben ist, ist ein virtuelles Leben und seine Aktien und das Wissen, dass er nichts mitnehmen kann, wenn er das zeitliche segnet und dass ihn niemand vermissen wird. Da wird manch einer schon zum Misanthrop.