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Noch Fragen?

Frage Nummer 42320 Amos

Rentenversicherung-Unterbrechung

Nach meinem Wehrdienst habe ich mich für die Zeit von 2 Monaten nicht arbeitslos gemeldet, 11/1985 und 12/1985. Habe am 1.1.1986 eine Stelle angetreten. Bin allerdings nicht bei der BfA versichert, sondern bei einem berufsständischen Versorgungswerk.
Wie wirkt sich diese Unterbrechung bzgl. der Rentenversicherung aus? Fehlen da jetzt die 2 Monate?
Was passiert mit den 14 Studiensemestern VOR dem Wehrdienst?
Antworten (2)
ing793
was für eine "Unterbrechung"?
- Schule, Studium, Wehrdienst
- zwei Monate arbeitslos
- seither ununterbrochen bei der Äk (bei welcher auch immer), von der RV-Pflicht befreit
Nach derzeitigem, mir bekannten Stand werden bei der gesetzlichen Rente:
- bis zu 24 Monate Ausbildung nach dem 16. Lebensjahr angerechnet.
- Arbeitslosenzeit wird nicht angerechnet, weil das damalige AA keine Beiträge gezahlt hat
- Wehrdienstzeit wird angerechnet, das waren damals 15 Monate
Zusammen sind das dann bei Dir 39 anzuerkennende und zwei nicht anerkannte Monate. Die Mindestwartezeit für eine gesetzliche Rente liegt bei 60 Monaten. Die erreichst Du so oder so nicht, eine gesetzliche Rente bekommst Du nicht.
Auf die Rente des Versorgungswerkes hat diese Vorgeschichte auch Null Einfluss.
Sei trotzdem froh und glücklich, ich würde in dieser Hinsicht aber JEDERZEIT gerne mit Dir tauschen.
ing793
P.S: einzige Hintertür sind Kindererziehungszeiten - die werden in dieser Konstellation zumindest bei Frauen zweimal angerechnet. Sowohl bei der Ärzteversorgung als auch bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Da kommen dann noch mal 36 Monate anrechnungsfähige Versicherungszeit dazu und damit kommt man über die 60.
Das ist dann zwar nur 'ne Minirente, aber als beitragsfreies Geschenk nimmt man die doch gerne mit. Ob es da irgendeine Möglichkeit gibt, Erziehungszeiten bei Männern anrechnen zu lassen, weiß ich aber nicht.