Amos

Stornogebühren üblich bei abbestellter Ware?

Hatte Anfang Jan. 4 Winterreifen beim Reifenhändler bestellt. Die Bestellung aber nach 2 Tagen telefonisch storniert. Der Händler verlangte eine Bearbeitungsgebühr von 50 Euro, da es sich um außergewöhnliche Reifengrößen handelte, die er sich nicht auf Lager legt. Sind da Stornogebühren berechtigt? Falls ja, auch in dieser Höhe?
Frage Nummer 89854

Antworten (16)
Opal
Nun ja, wenn du auf deinem Dickschiff 20 Zöller fährst wird er die bestellten Reifen wohl nicht so schnell los, gerade weil sich der Winter ja nun auch, nach den Meteorologen, verabschiedet hat, und wenn er selber von der Bestellung nicht zurücktreten kann liegen die Dinger bis zum jüngsten Tag bei ihm im Lager. Denn normaler Weise verschickt sein Händler die Dinger noch am selben Tag bzw. am nächsten und die dürften dann auch schon (nach 2 Tagen) auf dem Weg zu ihm gewesen sein. 50€ ist natürlich schon viel Geld aber 20 Zöller Winterreifen kosten ja auch schon ne Marie und er hat ebend Arbeitsaufwand für nix.
Amos
Falls er die Reifen zurücksenden muß, ok. Falls es sich aber nur um 2 Telefongespräche handeln sollte, wären 50 € etwas happich!
Rhea
Ob das üblich ist oder nicht, hängt auch vom Händler ab. Ein Riesenunternehmen kann es sich auch mal leisten, teure Exoten im Lager zu haben oder die Abwicklung von Bestellung und Rücksendung zu verschenken, aber bei kleineren Händlern finde ich 50 Euro Bearbeitungsgebühr durchaus angemessen - alles was Zeit kostet, kostet auch Geld.
Bester
Vorher die AGBs lesen; erspart viel Ärger.
Amos
Wenn ich telefonisch etwas bestelle, kann ich ja wohl kaum die AGB lesen! Die Sekretärin hat sie mir jedenfalls nicht am Telefon vorgelesen!
Bester
Amos, woher wußtest Du denn die Tel.Nr,? Aus dem Internet? Dann hat Dein Reifenhändler auch bestimmt eine Web-Site, wo die AGBs drinstehen.
Opal
Bester, wer liest sich denn ne halbe std irgendwelche seitenweise kleingedruckte AGBs durch? Ich denke wohl die wenigsten.
Amos
Wenn ich mir vor jedem Einkauf die AGB durchlesen würde, käme ich den ganzen Tag zu nichts anderem. Das ist doch - gelinde ausgedrückt - weltfremd! Oder wieder nur eine Deiner merkwürdigen provokativen Antworten. Du suchst die Konfrontation, bereits unter Deinem ehemaligen Nick!
Opal
Ja Amos, diesen Verdacht hege ich auch schon seit langem. Es gibt da gewisse parallelen die sich nicht von der Hand weisen lassen.
Bester
Für die Superschlauen hier zum mitschreiben: Bevor ich von einer festen Bestellung zurücktrete, nehme ich mir die Zeit und lese die AGBs. Sei doch froh, daß die Bestellung storniert wurde, und Du nicht auf den Reifen hockst. Meine Güte, sich aufregen, wenn einem der Lieferant entgegenkommt.
bh_roth
(Korinthen-Kack-Modus an)
Es gibt keine AGBs
(Korinthen-Kack-Modus aus)
bh_roth
Lieber Amos, 50 Euro scheinen mir auch happig. Zumal viele Bestellungen der Reifenhändler Komissionware sind. Ich wäre da etwas hartnäckiger, je nachdem, wie warm du die Verbindung zu dem Händler halten möchtest. Wenn es dir auf einen Streit nicht ankommt, lass dir mal erklären, wo diese Kosten angefallen sind.
Bester
bh_roth: Ich habe mich lediglich dem Niveau dieser Community angepaßt. Ohne "s" hätten es einige hier für eine einzige Geschäftsbedingung gehalten.
Amos
Lieber bh: da ich jahrelanger Kunde dieser Firma bin, hielt ich es für ein Entgegenkommen, den Auftrag zu löschen. Mittlerweile liegt die Sache auch 1 1/2 Monate zurück. Eine Rückforderung erübrigt sich. Auch ohne intensives Studium der AGB!
Ich wollte nur wissen, ob es allgemeine Geschäftsgepflogenheit ist. Zumal mir die Höhe doch übertrieben erscheint. M. E. hatte sich die Geschichte durch ein Telefonat des Händlers mit seinem Lieferanten erledigt.
Dorfdepp
So reagiert kein Händler, der einen langjährigen Kunden behalten will. So sehe ich das und würde meine Konsequenzen daraus ziehen.
Benny767
Ist im Abzocker Deutschland mittlerweile schon fast Normalität. Es gibt einen bekannten Autovermieter ,der sogar den kompletten Mietpreis als Stornogebühr einbehält..