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Amos

Straßenverkehrsordnung: ist das erlaubt?

Gestern fährt ein BMW hinter mir so dicht auf, daß ich im Rückspiegel erkenne, wie die attraktive, blonde Fahrerin einen Kleinsthund auf ihrem Schoß spazierenfährt, der zwischen ihr und ihrem Lenkrad interessiert die Straße beobachtet. Welche Paragraphen kommen da in Betracht?
Frage Nummer 91404

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Antworten (7)
Meyerhuber
War der Hund angeschnallt?
Amos
Nein! Das kommt noch dazu!
Meyerhuber
Dann wird es schlimm, Amos!
Meyerhuber
Ohne Witz jetzt, Hunde gelten nach deutschem Recht als Sachen, auch wenn die Tierschützer anderer Meinung sind. Demnach stellt der Hund im verkehrsrechtlichen Sinn eine Ladung dar. §22 und §23 der StVO behandeln das Thema.
bh_roth
Eine Ware muss im Auto so gesichert sein, das sie den Fahrer nicht beim fahren stört, oder im Falle eines Unfalls durch das Fahrzeug geschleudert wird. das regelt § 22 StVO:
Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
Sabie
Mal abgesehen vom Hund: Den Abstand zwischen Fahrzeugen regelt § 4 StVO
miele
Der Paragraph, der regelt, daß Du unachtsam gehandelt hast, da Du dich beim Fahren zu sehr auf die blonde Frau im Rückspiegel konzentriert hast.