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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000029670 Amos

Warum wird Karl May als Literat und Autor immer in Frage gestellt?

Ich habe die 70 Bände jedenfalls als Kind und Jugendlicher "verschlungen".
Antworten (26)
Bodoni
In welche Frage gestellt?
Er hat Jugendbücher geschrieben. Manche Jugendlichen mochten seine Geschichten. Andere nicht.
Ich nicht. Ich mag ja auch Star Wars und Harry Potter nicht.
Hunger Games, ja.
Amos
In Frage stellen bedeutet: etwas kritisieren und dessen Bedeutung nicht anerkennen.
Bodoni
Bei Karl May ist die Kritik doch ziemlich bedeutungslos. Sie kommt erstens zu spät und ist zweitens wirkungslos.
Du wirst doch deine Erinnerungen daran nicht unter das Bett schieben, nur weil jemand Aufmerksamkeit erreichen möchte?
Bodoni
Ich habe damals Tom Sawyer und Huckleberry Finn gelesen.
Jedem das seine.
elfigy
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ich habe als Kind alles gelesen, was die kath. Pfarrbücherei hergab. Alle Karl Mays, aber auch Salinger und Mark Twain und die deutschen, griechischen und römischen Sagen.
Karl May wirft man vor, seine Geschichten sind einfach gestrickt und er hätte vorgetäuscht, die Länder bereist zu haben, in denen seine Geschichten angesiedelt sind.
Was solls. Ich fand es spannend damals und es hat mir eine Welt von fernen Ländern eröffnet, von denen ich sonst wenig gewußt hätte.
machine
@elfi, @Amos: Lesen bildet. Als Mutter uns früher etwas vorlas, Vattern manchmal erklärend zu Seite stand und wir Blagen nicht gezwungen wurden, alles zu glauben, fing datt mitt datt Denken an. Hat sich über Kant's katholischen Infinitiv und de Blödzeitung bis heutzutage bewährt. Weiter so.
elfigy
bei dir hats aber nur zu einer Youtube Abhängigkeit gereicht.
Amos
Ich habe früher jeden Montag in der Kinder- und Jugendbücherei drei Bücher ausgeliehen. Ratz-fatz ausgelesen!
machine
@Amos: Weiter so, @elfi ...
ing793
@PIP: schön zu wissen, wie und wann es bei Dir mit dem Denken angefangen hat.
Stellt sich jetzt nur noch die Frage, wann und warum es wieder aufgehört hat *duckundwech*
Dorfdepp
Karl May war ein gewissenloser Scharlatan. Er hat die Araber als hinterhältige Attentäter beschrieben und die arabischen Soldaten als feige, die ihre Waffen wegwerfen und fliehen, wenn ein stärkerer Feind kommt. Jeder weiß, dass das nicht stimmt. Für Karl May kann man sich wirklich schämen.
starmax
Ich lach mich schlapp.
Der Mann war als Privatlehrer und angeblicher Dieb ein Mensch mit großer Begabung und blühender Fantasie, dem zu Recht nach Festungshaft verspätet Ehre und Vermögern zuteil wurde.
Davon hat er dann die Reisen zu seinen Romanstandorten unternommen.
Auch als Heimatdichter von Rang! Hobble Frank soll dich ins Knie schießen - den Bärentöter biste nich wert.
Dorfdepp
starmax, lies es noch mal mit Verstand.
starmax
Dieses tat ich, o Depp, jedoch scheint mir dein gemischtironischer Beitrag zu suspekt. StarmaxBenNemsi
Dorfdepp
Gemischt??? Das war Ironie pur, bitte sehr, der Herr.
machine
Ist mir gerade zu mäxchen eingefallen.
starmax
Da musst du wohl doch noch an Dir bzw. an deinem Stiel arbeiten...
" Karl May war ein gewissenloser Scharlatan... Für Karl May kann man sich wirklich schämen." ist Anmache und weder sarkastisch noch ironisch, geschweige denn zynisch.
Insofern ist mir dein Stil genauso suspekt wie der Stiel.
Dorfdepp
Schmunzel.
Dorfdepp
Äh, Nachtrag starmax: Das muss man im Zusammenhang sehen, dann ergibt es einen Sinn.
starmax
Ich gebe aber gern zu, dass der restliche Text meinen Beifall findet.
Mit den Türken war Kara Ben Nemsi übrigens auch nicht ganz zufrieden - wohingegen der Aufschneider Hadschi HalefOmar sein gnädiges Wohlwollen fand.
starmax
In voller Anerkenntnis deiner Rechte als Urheber versuch ichs mal:
"Karl May - war er nicht ein gewissenloser Scharlatan? Ja, ein Volksverhetzer geradezu? Er hat die Araber als hinterhältige Attentäter beschrieben und die arabischen Soldaten als feige, die ihre Waffen wegwerfen und fliehen, wenn der Feind kommt. Jeder weiß doch, dass das nicht stimmt. Und alles in teutscher Sprache statt auf arabisch, der Feigling! Für Karl May kann man sich wirklich nur fremdschämen. Ein Glück, dass es heutzutage Reinhard May gibt...
Dorfdepp
"Ich habe "Das Kapital" von Karl May gelesen."
"Das ist doch von Karl Marx."
"Ach, deswegen kommen dort keine Indianer vor."
Gast
Dorfdepp, dann mußt du nochmals lesen. Da sind ganz viele Indianer, die heißen zwar ganz anders. Also Kuhjungen heißen da statt Jim und Joe - Kapitalist ......
Amos
Obwohl ich Karl Marx' Kapital nie gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, daß es nach Auflösung unseres Bruderstaates und der großen Sowjetunion noch eine regelmäßige Rolle beim Nachtgebet von Oskar Lafontaine und Sarah Wagenknecht spielt.