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"Angiyok" in Berlin: Eine Bar aus 60 Tonnen Eis bringt den Winter zurück

Das Barpersonal trägt dicke Winterjacken, die Gäste sollten es ihnen gleichtun: In der Berliner Bar "Angiyok" ist an den Jahreszeiten kräftig gerüttelt worden. Dafür brauchte es jede Menge Eis.

"Angiyok": Eine Berliner Bar aus 60 Tonnen Eis

Die Handschuhe sind in der Berliner Bar "Angiyok" dringend notwenig

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Bei den derzeitigen Temperaturen, kann man den Winter schon mal vermissen. Wen die Sehnsucht tatsächlich packt, der ist in der Eisbar "Angiyok" nahe dem Berliner Dom gut aufgehoben. Mit minus zehn Grad Celsius ist es dort so frostig, dass die Betreiber wärmende Capes an die Gäste ausgeben - und dazu noch Handschuhe, denn das Barpersonal schenkt Drinks in ausgehöhlten Eisklötzen aus. Insgesamt 60 Tonnen Eis sind in der vor knapp drei Monaten eröffneten Bar verbaut, wie Geschäftsführer Thilo J. von Beyme sagte.

Eine Bar wie ein Kühlhaus

"Angiyok": Eine Berliner Bar aus 60 Tonnen Eis

Kühle Getränke im noch kühleren Ambiente

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Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor müssen hitzegeplagte Touristen auch hier nicht missen - es wurde von Eiskünstlern für die Bar nachgebaut. Damit diese nicht dahinschmilzt, ist sie im Prinzip in ein großes Kühlhaus eingebettet, isoliert und mit effizienter Kälteanlage und Lüfter ausgestattet, wie von Beyme erklärt. Der Eintritt ohne Getränke kostet für Erwachsene 8,50 Euro. Für den Schutz ihrer Füße sind Besucher allerdings selbst zuständig: Vom Besuch in Sandalen wird auf der Webseite augenzwinkernd eher abgeraten.

Whiskey Sour
sve / DPA
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