HOME

"Beschützen Sie Kinder vor Waffen“: Nach Amoklauf an Grundschule: Wie Präsident Trump einem siebenjährigen Mädchen antwortet

Nach einem Amoklauf an ihrer Grundschule schreibt die kleine Ava Olsen Donald Trump einen Brief - und bekommt tatsächlich eine Antwort. Da ihre Frage aber nicht beantwortet wird, schreibt sie erneut - und macht kurzerhand einen Vorschlag.

Donald Trump Mädchen

Die Brief-Antwort von Donald Trump an ein kleines Mädchen nach einen Amoklauf fiel nicht befriedigend aus - fand das Mädchen (Symbolbild)

Picture Alliance

Ava Olsen kommt aus der Kleinstadt Townville im US-Bundesstaat South Carolina. Im September 2016 ereignete sich an der Grundschule der Stadt ein Amoklauf. Ein 14-Jähriger hatte zunächst seinen Vater getötet, fuhr dann auf das Schulgelände, schoss um sich und traf eine Lehrerin und zwei Schüler. Zwei der Opfer überlebten, für den sechsjährigen Jacob Hall kam jede Hilfe zu spät. Die Kugel hatte seine Oberschenkelarterie durchtrennt, er starb drei Tage nach der Schießerei im Krankenhaus.

Für Ava, die alles mitansehen musste, brach dadurch eine Welt zusammen. Jacob war ihr Klassenkamerad und sie wollte ihn - in einigen Jahren - heiraten. Die Schülerin wurde durch den Verlust von Jacob und der Gewalt, mit der sie konfrontiert wurde, schwer traumatisiert. Bei ihr wurde eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Ava wird seitdem zu Hause unterrichtet, kann nicht mehr zur Schule gehen. Ihr jüngerer Bruder Cameron, der am Tag des Amoklaufs ebenfalls am Tatort war, besucht die Schule weiterhin. Ava war seit den tragischen Ereignissen so besorgt um ihren Bruder und die vielen anderen Kinder, die jeden Tag zur Schule gehen, dass sie entschied, Präsident Donald Trump einen Brief zu schreiben.

Nach Amoklauf in Grundschule: Superhelden erweisen Sechsjährigem die letzte Ehre

Donald Trump beantwortet Avas Brief

Der Brief, den sie im Sommer 2017 verfasste, wurde von der "Washington Post" veröffentlicht. Darin schilderte sie Trump ihre Geschichte und erklärte, wie traurig sie der Tod von Jacob gemacht habe. Das Schreiben endete mit den Worten: "Bitte beschützen Sie Kinder vor Waffen."

Kurz nach Weihnachten, Ava war inzwischen acht Jahre alt geworden, erhielt sie tatsächlich eine Antwort. "Schulen sind Orte, an denen Kinder mit ihren Freunden lernen und aufwachsen sollen. Ihre Klassenzimmer sollten frei von Angst sein. Als Präsident ist es mein Ziel sicherzustellen, dass Kinder in einer sicheren Umgebung aufwachsen können und die Möglichkeit haben, ihr gesamtes Potenzial auszuschöpfen", lauteten die Worte des Präsidenten. Weiter hieß es in dem Brief, der ebenfalls von der "Washington Post" veröffentlicht wurde: "Meine Frau und ich haben Dich in unsere Herzen geschlossen. Wir hoffen, dass Du Dich immer daran erinnerst, dass - egal, was passiert - es viele Menschen in Deinem Leben gibt, die Dich lieben, unterstützen und miterleben wollen, wie sich all Deine Träume erfüllen."

US-Präsident Donald Trump während einer Diskussion im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump während einer Diskussion im Weißen Haus

AFP


Ava bietet dem Präsidenten ihre Hilfe an

Die freundlichen Worte stellten Ava zunächst zufrieden, doch einige Tage später fiel ihr auf, dass der Präsident sich nicht dazu geäußert hatte, wie er Kinder denn nun beschützen wolle. Daher setzte sie sich hin und schrieb einen weiteren Brief ans Weiße Haus. Darin bot sie ihre Hilfe an, um Schulen sicherer zu machen: "Manchmal haben Menschen, die einen Amoklauf miterlebt haben, bessere Ideen." Unter anderem schlug sie vor, Schulen an sichereren Orten zu errichten und einen Zufluchtsort einzurichten, an den Kinder gehen können, wenn etwas Schlimmes passiert.

Zwei Wochen nachdem sie den Brief geschickt hatte, gab es in Kentucky einen weiteren Amoklauf. Ein Teenager hatte zwei Schüler getötet und viele andere verletzt. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte Trumps Pressesprecherin Sarah Sanders: "Es ist inakzeptabel, dass Schüler, die sich weiterbilden wollen, um ihr Leben fürchten müssen." Maßnahmen, um Schulen sicherer zu gestalten, wurden allerdings nicht präsentiert.

Die kleine Ava bekam von dem Amoklauf in Kentucky nichts mit. Ihre Mutter hatte entschieden, ihr nichts zu erzählen. Sie wollte ihre Tochter nicht noch mehr verängstigen.

Welcher Amoklauf?: Donald Trump kopiert eigenen Trauer-Tweet - nicht sein erster Patzer bei der Wortwahl


Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?