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"Elvis" Frankfurter Zoo trauert um sein Erdferkel

Elvis - das Erdferkel aus dem Frankfurter Zoo
Elvis habe sein natürliches Lebensende erreicht, sagt eine Sprecherin des Frankfurter Zoos
© Zoo Frankfurt / DPA
Er war grau, an den Beinen plüschig, mit einer langen Nase und riesigen Ohren ausgestattet - und wäre bald 25 Jahre alt geworden. Elvis, das prominente Erdferkel aus Frankfurt, ist am vergangenen Wochenende gestorben.

Der Frankfurter Zoo trauert um einen seiner liebsten Bewohner: Das Erdferkel Elvis sei nicht lange vor seinem 25. Geburtstag gestorben, teilte der Zoo am Donnerstag mit. 

Am vergangenen Wochenende sei es mit seiner Gesundheit plötzlich bergab gegangen. Er habe aufgehört zu fressen und sei am Montagabend altersbedingt gestorben. Erdferkel würden bis auf einzelne Ausnahmen etwa 25 Jahre alt, sagte Sprecherin Christine Kurrle. "Er hatte also sein natürliches Lebensende erreicht."

Elvis schenkte Frankfurt noch einen Nachkommen

Nur wenige Stunden nach seinem Tod brachte seine Partnerin Ermine ein Jungtier zur Welt. Noch befänden sie sich wohlbehalten in der Wurfbox. Erst in einigen Wochen werden sie für Besucher zu sehen sein. Dann könne auch das Geschlecht bestimmt werden. 

Elvis kam 1997 aus dem Zoo Memphis - Heimatstadt seines musikalischen Namensvetters - nach Frankfurt. Insgesamt zeugte er vier Nachkommen, die in Zoos in Deutschland, England und den Niederlanden leben. In Erinnerung an seinen Vater wurde sein jüngster Spross Memphis getauft.

sve DPA

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