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Dreistes Diebes-Paar: Angestellte reißen sich Erbe von Millionär unter den Nagel - Sohn bekommt Schadensersatz

Besonders dreist waren zwei Angestellte eines verstorbenen Kölner Millionärs - sie teilten sich dessen Vermögen heimlich auf. Allerdings machten sie ihre Rechnung ohne den Sohn des Mannes.

Erbe gestohlen: Land- und Amtsgericht Köln

Hier wurde über den Fall des toten Millionärs und dessen Erbe entschieden - das Kölner Lands- und Amtsgericht. Der Sohn des Toten sollte Recht behalten.

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Als der Sohn eines mehrfachen Millionärs in Köln sein Erbe begutachten will, einen Tag nach dem Tod seines Vaters, fallen ihm ein paar Ungereimtheiten auf. Die vier Luxuskarossen seines Vaters waren auf ehemalige Angestellten des gut betuchten Mannes umgemeldet worden. Außerdem fehlten 55.000 Euro von dessen Konto - und auch Uhren im Wert von 180.000 Euro waren nicht aufzufinden. 

Der Sohn beauftrage daraufhin einen Privatdetektiv, der die Gegenstände ausfindig machen sollte. Er ließ die Verdächtigen beschatten, konnte tatsächlich zwei der vier Autos sicherstellen. Ein Rolls Royce und sogar eine Einbauküche waren bereits von den Angestellten verkauft worden. Auch die Uhrensammlung und ein Maybach blieben verschollen. 

Geklautes Erbe: Millionärs-Sohn will 500.000 Euro Entschädigung

Deshalb verklagte der Sohn des Millionärs die beiden Angestellten auf rund 500.000 Euro Schadensersatz. Nach seiner Überzeugung handelte es sich bei den beiden um ein Liebespaar, das gemeinsame Sache gemacht hatte. Die Beklagten bestritten das und behaupteten, der Millionär habe ihnen die Gegenstände geschenkt. 

Das Gericht glaubte jedoch dem Sohn. Für dessen Version spreche vor allem, dass Polizisten bei einer Durchsuchung der Wohnung der Haushälterin den Fahrer halbnackt in deren Bett angetroffen hatten. Die Gerichtsentscheidung ist noch nicht rechtskräftig. 

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wlk / DPA
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