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Bürgerkrieg in Syrien: 175 Rebellen nahe Damaskus getötet

In Syrien spitzt sich die Lage zu: Medienberichten zufolge spürten Regierungssoldaten nahe Damaskus Rebellen auf und eröffneten das Feuer. Offenbar wurden 175 Menschen getötet.

Die Region Ost-Ghuta außerhalb von Damaskus ist seit Monaten zwischen Rebellen und Regierung umkämpft. Dieses Archivbild wurde dort im Januar aufgenommen. Damals war das Gebiet bereits stark zerstört.

Die Region Ost-Ghuta außerhalb von Damaskus ist seit Monaten zwischen Rebellen und Regierung umkämpft. Dieses Archivbild wurde dort im Januar aufgenommen. Damals war das Gebiet bereits stark zerstört.

Die syrische Armee hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana bei einem Hinterhalt in der Nähe von Damaskus 175 Rebellen getötet. Wie die Agentur meldete, wurden die Aufständischen östlich der Hauptstadt von Regierungstruppen aufgespürt. Unter den Toten seien Kämpfer aus Saudi-Arabien, Katar und Tschetschenien, die teils der islamistischen Al-Nusra-Front und der ebenfalls islamistischen Gruppierung Liwa al Islam angehörten.

Dem Bericht zufolge ereignete sich der Angriff in der Region Ost-Ghuta, die seit Monaten zwischen Rebellen und Regierung umkämpft ist. Demnach wollten die Kämpfer den Rebellen in der Region von Kalamun zu Hilfe kommen. Das Staatsfernsehen zeigte die blutüberströmten Leichen dutzender Kämpfer, teils in Zivil, teils in Uniform, viele mit Sportschuhen.

89 weitere Kämpfer offenbar vermisst

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die der Opposition nahesteht, berichtete ihrerseits, mindestens 70 islamistische Kämpfer seien in einem Hinterhalt der Regierungstruppen und der mit ihr verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz getötet worden. 89 weitere Rebellenkämpfer würden nach den Kämpfen nahe der Ortschaft Otaybe noch vermisst.

Aus Sicherheitskreisen hieß es, die Gruppe habe praktisch zur Gänze aus Jordaniern und Saudi-Arabern bestanden. Demnach war sie am frühen Morgen aus Jordanien nach Syrien eingedrungen. Diesen Angaben zufolge gab es 156 Tote auf Seiten der Rebellen, zehn weitere ihrer Kämpfer seien gefangen genommen worden.

Saudi-Arabien unterstützt im syrischen Bürgerkrieg die Aufständischen, die Machthaber Baschar al-Assad bekämpfen. Der vor knapp drei Jahren begonnene Aufstand entwickelte sich zu einem Bürgerkrieg, in dessen Verlauf Schätzungen zufolge bereits mehr als 140.000 Menschen getötet wurden. Friedensgespräche zwischen beiden Seiten unter Vermittlung der Vereinten Nationen brachten bisher kein Ergebnis.

fme/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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