VG-Wort Pixel

Corona-Pandemie Verweilen verboten: Düsseldorf untersagt seinen Bürgern am Rhein zu sitzen

Sehen Sie im Video: Düsseldorf erlässt Verweilverbot am Rhein






Gemütlich auf einer der Bänke am Düsseldorfer Rheinufer sitzen und die Sonne genießen? Das ist erstmal verboten, freitags von 15 bis 1 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 1 Uhr. Personen, die sich hier aufhalten, müssen sich fortbewegen. An den Wochenende gilt - vorerst bis zum 14. März - ein sogenanntes Verweilverbot. Wie kommt das an? "Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich fair. Also es ist so einen kleinen Preis, den man dafür zahlen muss, dass man wieder in Freiheit leben kann, und das ist ein Preis, den ich sehr gerne zahle." "Also wir sind jetzt auch nur zufällig hier. Aber normalerweise versuchen wir die großen Städte auch zu meiden. Man kann auch raus aufs Land, und da ist vielleicht ein bisschen mehr Platz um sich nicht so auf der Pelle zu hocken, müssen wir halt durch." "Teilweise finde ich es schon gerechtfertigt. Nur, wo keine Kontrolle ist, da sitzen dann die Leute doch zusammen, oder ich denke mir, wenn jemand, wenn man hier nicht mehr sitzen darf und dann gehen die in den Hofgarten oder nach drüben. Also ich glaube nicht, dass das viel bringt." Ein Eilantrag gegen das Verweilverbot war am Freitagnachmittag vom Verwaltungsgericht Düsseldorf abgelehnt worden. Die privaten Interessen des Antragstellers werden gegenüber dem zu schützenden Rechtsgute der Gesundheit der Bevölkerung während der Pandemie nur geringfügig eingeschränkt, so das Gericht. Vorerst bleibt also nur Spazierengehen.
Mehr
Am Rheinufer in Düsseldorf gilt an den Wochenenden bis zum 14. März ein sogenanntes Verweilverbot. Personen in dem Gebiet müssen sich fortbewegen. Ein Eilantrag gegen das Verbot ist abgelehnt worden.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker