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Ermittlungsergebnisse: Passauer Armbrust-Fall: Opfer mit K.-o.-Tropfen betäubt

Passau - Im Passauer Armbrust-Fall gehen die Ermittler davon aus, dass zwei der Opfer mit K.-o.-Tropfen betäubt worden sind, bevor sie von einer 30 Jahre alten Frau mit einer Armbrust getötet wurden.

Pension bei Passau

Blick auf die Pension, in der die drei Toten gefunden wurden. Foto: Matthias Schrader/AP/Archiv

Im Passauer Armbrust-Fall gehen die Ermittler davon aus, dass zwei der Opfer mit K.-o.-Tropfen betäubt worden sind, bevor sie von einer 30 Jahre alten Frau mit einer Armbrust getötet wurden.

Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau am Montag mit Blick auf den Ermittlungsabschluss der Polizei. Nachdem die Frau vor gut drei Monaten ihre beiden 53- und 33-jährigen Begleiter in einer Pension in Passau getötet haben soll, richtete sie sich mit einer Armbrust. Mitarbeiter einer Pension hatten die drei tot auf deren Zimmer gefunden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die 30-Jährige ihre Begleiter mit deren Einverständnis tötete. Die drei Toten in Passau sowie zwei weitere tote Frauen, die in einer Wohnung im niedersächsischen Wittingen gefunden worden waren, gehörten nach Angaben des Sprechers zu einer Gruppe, die sich als «Welterneuerer und Welterschaffer» gesehen hatte und der Meinung war, schon mehrfach wiedergeboren worden zu sein. Die Toten hätten das «Dasein» verlassen, «um an anderem Ort oder zu anderer Zeit eine neue Welt oder ein neues System zu erschaffen».

dpa