Frühsommer dreht auf
Bis zu 35 Grad am Dienstag

Schon Ende Mai fühlt es sich an wie im Hochsommer. Foto: Bodo Marks/dpa
Schon Ende Mai fühlt es sich an wie im Hochsommer. Foto
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Besonders im Süden droht eine sehr hohe UV-Belastung. Aber die Nächte sind noch kühl und bringen Entspannung.

Der Frühsommer läuft auf Hochtouren. Spitzenwerte bis zu 35 Grad sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am Dienstag der letzten Maiwoche im Südwesten Deutschlands möglich. Am 1. Juni beginnt meteorologisch der Sommer.

An diesem Pfingstsonntag (24. Mai) erwartet der DWD im Süden und Südwesten Deutschlands Höchstwerte bis zu 34 Grad. Dabei ist es meist sonnig, nur im Norden und der Mitte zeigt sich der Himmel teilweise dunstig.

An der See und im Nordosten etwas kühler

Auch am Pfingstmontag (25. Mai) wird es vielfach sonnig und trocken. Die Temperaturen steigen laut DWD erneut auf hochsommerliche 25 bis 34 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten. An der See und im Nordosten werden 19 bis 25 Grad erwartet. 

Am Dienstag (26. Mai) ist im Norden vor allem von Schleswig-Holstein bis Brandenburg mit dem Durchzug von Wolkenfeldern zu rechnen, aber nur vereinzelt mit Schauern. Ansonsten wird es erneut sehr sonnig. 

Im Tagesverlauf ziehen über dem Schwarzwald und an den Alpen Quellwolken mit einem geringen Schauer- und Gewitterrisiko auf. Die Temperaturen liegen im Norden bei 20 bis 28 Grad. Im Südwesten sind sogar bis zu 35 Grad möglich.

Noch keine Hitzewarnung

"Für eine Hitzewarnung reicht dies aber noch nicht", erklärt der Meteorologe Lars Kirchhübel von der Wettervorhersagezentrale des DWD. "Besonders die Nächte kommen noch kühl daher und sorgen für ausreichend Entspannung." Zudem seien auch die Gebäude bislang nicht entsprechend aufgeheizt. "Dennoch ist vor allem in der Mittagshitze für Kranke und empfindliche Personen schon Vorsicht geboten."

Ende Mai habe die Sonne etwa die gleiche Strahlkraft wie Ende Juli, erklärte er. Dabei könne auch eine beachtliche Menge an UV-Strahlung in den bodennahen Luftschichten ankommen, erklärte er. Am Montag und Dienstag werde entsprechend der teils wolkenlosen Bedingungen und der Sonnenkraft etwa südlich von Eifel, Westerwald, Rhön und Erzgebirge bei einem UV-Index von häufig 8 schon recht verbreitet eine sehr hohe gesundheitliche Gefährdung erwartet. 

UV-Index von 9 im Allgäu und den Alpen möglich

Im Allgäu sowie allgemein auf den Alpenhöhen werde teilweise sogar ein Index von 9 erreicht, warnte der Meteorologe. Moderater werde der UV-Index mit einem Wert von 4 und 5, was einer mittleren Gefährdung entspreche, im Norden, wo zeitweise Wolken die Sonne ausbremsten.

dpa

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