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HIV-infizierte Frucht?: Gefleckte Banane sorgt im Netz für Verwirrung

Bananen sind in der Regel kräftig gelb, weich und absolut unbedenklich. Eine Aldi-Süd-Kundin aus Köln machte bei ihrem Kauf allerdings eine merkwürdige Entdeckung - und vermutete das Schlimmste.

Aldi-Süd-Banane sorgt im Netz für Verwirrung

Die Flecken dieser Aldi-Süd-Banane sorgten bei Facebook für eine hitzige Diskussion

"Ich kaufe sehr oft bei Aldi", schreibt Andrea Brancoveanu Cincă‎ unter ihren Facebook-Post. "Gestern aber habe ich Bananen gekauft und was ich gefunden habe war wirklich schlimm." Auf dem beigefügten Video sieht man eine aufgeschnittene Banane, aus dessen Fruchtfleisch rote Brocken hervorstechen. Im Hintergrund die Stimme der Frau, die von ihrem Fund hörbar erschrocken ist. "Das kann ich nicht verstehen. Was kann denn das sein?"

Um den Fall aufzudecken, wendet sich die Kölnerin vertrauensvoll an Suchmaschinen. Keine gute Idee. Wenig später hat sie nämlich eine Diagnose: Die roten Partikel wurden injiziert und übertragen HIV. Da hilft auch der gut gemeinte Kommentar einer Facebook-Nutzerin nicht, die schon zuvor aufgeklärt hatte, dass es sich nur um eine Mangelerscheinung der handelt, die zu wenig Nährstoffe von der Pflanze erhalten hat. 

Und was sagt Aldi Süd zu der gefleckten Banane?

Wie gut, dass auch das Social Media Team von Aldi Süd schnell am Ort des Geschehens ist. 

 "Wie hier bereits erwähnt wurde, ist die rötliche Färbung Zeichen einer Mangelerscheinung", schreiben sie. "Dass angeblich durch die Bananen HIV oder andere Krankheiten übertragen werden sollen, ist eine bewusste Falschmeldung, die bereits öfters auf Facebook und anderswo kursierte. Normalerweise werden Bananen, die nicht unseren Qualitätsstandards entsprechen, bereits vorher aussortiert. Diese sind offenbar leider doch in den Verkauf gekommen." Die irritierte Kundin scheint das dann doch beruhigt zu haben, sie bedankt sich unter ihrem Post für die Antwort. Auch das Geld für die Banane wird ihr erstattet.

In der Kommentarspalte des Facebook-Posts ging es zu dem Zeitpunkt allerdings schon so heiß her, dass Aldi Süd die Gelegenheit nutze, an ihre "Social Media Nettiquette" zu erinnern: Ein Kodex, wie man sich bei Diskussionen im Internet verhalten sollte. Einige Nutzer hatten sich wenig schmeichelhaft über die verzweifelte Kundin amüsiert.

sve