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#IchBinDresden: Anti-Pegida-Aktion ist ein großer Erfolg

Mit witzigen und gefühlvollen Foto-Statements wenden sich viele Dresdner gegen die Pegida-Bewegung, die seit einem Jahr ihre Hetzparolen auf die Straße bringt. Die Internetaktion #IchBinDresden ist ein voller Erfolg - sogar Politiker beteiligen sich.

Der Rektor der TU in Dresden,Hans Müller-Steinhagen beteiligt sich an der Anti-Pegida-Aktion #IchBinDresden

Auch dabei: Professor Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden

Die Organisatoren der Internetaktion #IchBinDresden sind nach eigenen Worten "überwältigt" von dem Rückhalt, den ihr Protest gegen das islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bündnis im Netz erfährt. "Wir richten uns an die Dresdner Bürger, dass sie mal die Möglichkeit haben, per Internet zu sagen, was sie von Pegida halten und wie sie zu Weltoffenheit und Toleranz stehen", sagte Initiator Hubertus Grass vom Bündnis für ein offenes und tolerantes Dresden.

Sowohl bei Twitter als auch auf Facebook und Instagram gebe es unter dem Hashtag #IchBinDresden viele mitfühlende und humorvolle Foto-Aktionen von Prominenten, Politikern, Kulturschaffenden und Bürgern. "Wir hatten nicht so eine riesige Resonanz erwartet", sagte Grass. Es habe "sehr beeindruckende Bilder, sehr beeindruckende Statements" gegeben.

Vor dem Hintergrund des ersten Jahrestages des Pegida-Bündnisses an diesem Montag beteiligte sich unter anderen Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) an der Aktion und posierte auf einem Foto mit dem Motto "Ich bin Dresdner! Ich gehe nicht zu Pegida". Auch Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) der Rektor der TU-Dresden sowie der Intendant der Dresdner Musikfestspiele machten mit.






tis / DPA
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