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"Nacktscanner": Flughafen Frankfurt nimmt Körperscanner in Betrieb

Amerika-Reisende kennen das schon. Nun werden auch auf Deutschlands größtem Airport Körper gescannt. Jedoch nur von USA-Reisenden und auch nur für Nachkontrollen.

Als #Link;http://www.stern.de/reise/nacktscanner-90525984t.html;"Nacktscanner"# waren sie einst verschrien, bei einem ersten Test am Hamburger Flughafen produzierten sie reihenweise Fehlalarme. Jetzt stehen am Frankfurter Flughafen drei der Durchleuchtungsgeräte. Der größte deutsche Flughafen ist der erste in der Republik, der Körperscanner im Regelbetrieb einsetzt.

"Es sind Geräte der neuesten Generation", wirbt der Sprecher der Bundespolizei. Doch ob sie ebenso viele Fehler produzieren wie ihre Vorgänger in den Jahren 2010/11, ist noch völlig unklar.

Denn erstens setzt Deutschlands größter Airport die wie Duschkabinen anmutenden Geräte lediglich bei Kontrollen für USA-Reisende ein. Zweitens dürfen Passagiere nicht gezwungen werden, sich durchleuchten zu lassen. Und drittens werden die Scanner ausschließlich bei sogenannten Nachkontrollen eingesetzt. Sie stehen also nicht dort, wo die Passagiere üblicherweise ihren Ausweis und Bordkarte zeigen müssen, sondern in einem abgetrennten Bereich.

Strahlung angeblich ungefährlich

Bei der Vorstellung der Geräte am Nachmittag stehen drei Menschen zur Nachkontrolle bereit. Sie wollen in die Staaten, sagen sie. Kennen die Scanner aus der Heimat. Neueste Generation sei das garantiert nicht, murmelt einer der Männer. Nach exakt 1,3 Sekunden ist die elektronische Abtastung vorbei. Falls die Maschine etwas Verdächtiges entdeckt, zeigt sie dies an einem Strichmännchen auf einem Monitor an. Dann wird per Hand nachkontrolliert.

Die Strahlen der rund 150.000 Euro teuren Maschinen sind nach Angaben des Luftsicherheitsexperten der Frankfurter Bundespolizei, Joachim Erb, völlig ungefährlich. "Sie dringen nicht in den Körper ein, sondern werden reflektiert", erklärt er. Ähnlich funktionierten auch die Rückfahrsysteme am Auto.

Auf dem Tisch an der Kontrollstelle liegt eine Liste. Nach zehn Stunden sind darauf knapp 30 Kontrollen vermerkt. Jeder zweite habe sich scannen lassen, berichtet ein Angestellter. "Es sind überwiegend US-amerikanische Fluggäste, die die Prozedur eben schon kennen", sagt Erb. Denn nicht nur in den Staaten sind vergleichbare Scanner seit Jahren in Betrieb.

Von Christian Rupp, DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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