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"taz"-Geburtstag: 25 Jahre links und anders

Vom alten Revoluzzerblatt ist nicht mehr viel zu spüren: Aus der "taz" ist nach 25 Jahren ein anerkanntes Medium geworden. Trotz aller Zugeständnisse an den Zeitgeist will das Blatt ein bisschen anders, ein bisschen "linker" bleiben.

Eine linke Institution der deutschen Presselandschaft feiert am 17. April Geburtstag: Die "taz" wird 25.

Immer noch linker, immer noch respektloser als andere Blätter, immer noch konzernunabhängig, ist das publizistische Kind der 68-er Generation trotzdem in die Jahre gekommen. Von den unzähligen Streiks und Redaktionsbesetzungen, den Schlachten um den richtigen linken Weg und anderen Mythen der "wilden"-taz-Jahre ist nicht mehr viel zu spüren, der Tisch der legendären "Kommune 1", an dem man sich einst versammelte, ist längst verschwunden: Aus dem chaotischen Spontiblatt ist ein normales Medium geworden. Trotz der genossenschaftlichen Verlagsstruktur und der einzigen Frau an der Spitze einer Tageszeitung, Bascha Mika.

Auch Dieckmann darf die "taz" besuchen

"Die Zeitung wird heute viel profesioneller gemacht, die Zeiten der heftigen ideologischen und politischen Debatten sind vorbei", sagte auch Michael Sontheimer, taz-Gründungsmitglied und von 1992- 1994 Chefredakteur, der heute beim "Spiegel" seine Brötchen verdient. Jetzt sind sogar die publizistischen Feinde von einst willkommen. Zum Jubiläum der "Nullnummer" im September übernahm auch "Bild"-Chef Kai Dieckmann für einen Tag die Verantwortung. Das kann sich die "taz" inzwischen leisten, findet Mika. Die "Feindes-taz" sieht sie als gelungenes Experiment.

Konzept der "Gegenöffentlichkeit"

Das war am Anfang noch ganz anders, 1979, in den "bleiernden" Zeiten des "Deutschen Herbstes". Damals, als in Deutschlands etablierten Medien wegen der RAF-Hysterie differenzierte Berichtserstattung immer schwieriger wurde, wollten unterschiedliche Gruppierungen der alternativen linke Szene –Atomkraftgegner, Umweltschützer, Feministinnen, Hausbesetzer u.a. – eine "Gegenöffentlichkeit" zur bürgerlichen Presse schaffen. Und konstituierten sich im April in der Wattstraße im Arbeiterviertel Wedding als "taz"-Kollektiv. Seit dem 17. April 1979 erschien die "taz" täglich.

Die "Anfangsphase war das größte Wunder", erinnert sich Hans-Christian Ströbele, taz-Mitbegründer und heute "Grünen"-Abgeordneter. Die Dutzend Leute, die mitarbeiteten, hätten weder von Finanzen noch vom Zeitungsmachen Ahnung gehabt, nur politisches Feuer. Irgendwie sei dann doch jeden Tag eine Ausgabe entstanden - "manchmal in letzter Minute."

Geld war Nebensache. Nach dem linken Gleichheitsgrundsatz bezog jeder – unabhängig von der Funktion – das gleiche Gehalt. Für einen mageren "Einheitslohn" von 600 Mark schufteten die Redakteure anfangs. Dafür gab es belegte Brötchen, die Ströbele mit dem Fahrrad brachte.

... und immer fehlt das liebe Geld

Der Einheitslohn ist längst Geschichte – aber das heutige Gehalt eines "taz"-Redakteurs ist im Branchenvergleich immer noch niedrig. Was dazu führte, dass die Fluktuation innerhalb der Redaktion immer sehr hoch war. Die "Journalistenschule der Republik" (Ströbele) bot aber auch gute Aufstiegsmöglichkeiten. Reinhard Hesse, der Redenschreiber von Bundeskanzler Schröder, hat seine journalistische Laufbahn bei dem linken Blatt begonnen. Auch Ex-Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer arbeitete dort als Drucker.

Trotz aller Rettungskampagnen ist das Blatt mit etwa 60 000 verkauften Exemplaren heute immer noch nicht aus der Krise heraus. "Wir können uns nicht zurücklehnen", warnt Bascha Mika dann auch vor zu viel Sorglosigkeit. Zu gerne würde sie den Mitarbeitern anständige Gehälter zahlen. Aber dann wäre die "taz" nach drei Monaten pleite.

"taz" will anders bleiben

An der provokanten Originalität der "taz" soll sich nichts ändern. Phrasen und Floskeln stehen weiter auf dem Index. Und Schlagzeilen wie "Holzmann rettet Schröder" oder die leere Sprechblase mit George W. Bushs angeblich historischer Rede zählen zu den Titel-Höhepunkten der vergangenen Jahre. Auch ungewöhnliche Perspektiven auf Randthemen, natürlich immer mit emanzipatorischem Anspruch, bleiben Mittelpunkt des Blattes. Neu ist "tazzwei", eine Art Kombination aus den Ressorts Gesellschaft, Feuilleton und Medien. Der Leser soll hier intelligent unterhalten werden.

In der Jubiläumsausgabe am 17. April wagt die "taz" statt einer selbstbezogenen Rückschau den Blick in die Zukunft. Das Blatt berichtet über die Welt von 2029, eine Welt, in der Prag die neue Hauptstadt Europas ist und ein linker Bekannter EU-Altersminister ist: Joschka Fischer.

Christoph Marx
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.