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100. Geburtstag Robert Jungk: Ein Öko-Visionär, der seiner Zeit voraus war

Er hinterließ einen ökologischen Fußabdruck der anderen Art: Friedens- und Umweltaktivist Robert Jungk wäre dieser Tage 100 geworden. Seine Jahrzehnte alten Thesen geben Antworten auf heutige Fragen.

Seine Warnung vor den Folgen der Atomkraft. Die stete Forderung der Kontrolle von Politik und Wirtschaft. Seine Konsumkritik und die Forderung nach einem nachhaltigen, rücksichtsvollen und ressourcenschonenden Lebensstil. In Zeiten von Fukushima, Lobbyismus-Affären, Finanzkrise und Klimawandel wirken die Thesen Robert Jungks (1913-1994) hochaktuell. Am Samstag wäre der österreichische Zukunftsforscher und Träger des alternativen Nobelpreises 100 Jahre alt geworden.

Österreich feiert seinen Visionär für eine friedlichere Welt nun mit zahlreichen Ausstellungen, Workshops, Vorträgen und sogar einer Sonderbriefmarke. Kritik an dem Mann, den Gegner zeitlebens als fanatischen Streiter gegen technischen Fortschritt abtaten, ist verstummt.

Lebenslanger Kampf gegen Atomkraft

"Würde er heute noch leben, würde er sich mit Sicherheit den globalen Protesten gegen die Auswüchse des globalen Finanzsystems anschließen", schreibt die Salzburger Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen auf ihrer Website. Als einer der ersten warnt Jungk in den 1950er Jahren vor den politischen, gesellschaftlichen und umwelttechnischen Folgen der #link;www.stern.de/politik/deutschland/atomkraft-90262504t.html;Atomkraft#. Ein Thema, das den Humanisten sein ganzes Leben beschäftigen wird. Bücher wie "Heller als tausend Sonnen. Das Schicksal der Atomforscher", "Die Zukunft hat schon begonnen. Amerikas Allmacht und Ohnmacht" oder "Der Atomstaat. Vom Fortschritt in die Unmenschlichkeit" werden weltweite Bestseller.

Als Kind einer jüdischen Künstlerfamilie wächst Jungk in Berlin auf. Zunächst noch beeindruckt von Marschmusik und Uniformen, soll der Besuch des Antikriegs-Museums für ihn ein Schlüsselerlebnis gewesen sein. Er wird zum überzeugten Pazifisten, gerät schnell in Konflikt mit den Nazis und flüchtet unter anderem nach Paris, Prag und Zürich. Er hält sich als Korrespondent über Wasser, geht nach Kriegsende mit seiner 1948 geheirateten Frau Ruth Suschitzky in die USA. Ende der 1950er Jahre lässt er sich in Österreich nieder und erhält dort die Staatsbürgerschaft. Salzburg wird seine Heimat.

Der Autor, Journalist und Wissenschaftler wird auch als kämpferischer Mitstreiter der Anti-Atom- und Friedensbewegung bekannt. Er unterstützt die Aktivisten nicht nur vom Schreibtisch aus, sondern bis ins hohe Alter auch auf der Straße. Das bringt ihm nicht nur Anerkennung ein: Ein Gericht verurteilt Jungk zu einer Geldstrafe, weil er 1986 mit Heinrich Böll und anderen Prominenten die Zufahrt zu einem US-Raketendepot blockiert. "Macht kaputt, was Euch kaputt macht" ruft er bei einer Anti-Atom-Demonstration in Hanau - was die Staatsanwaltschaft als Aufruf zu Gewalttaten wertet.

Die Menschheit "vor neuen Katastrophen" warnen

Mit seiner kritischen Zukunftsforschung - auch dort gilt er als einer der Pioniere - will er Menschen zum Nachdenken anregen und soziale Fantasie wecken. 1964 gründete er in Wien das erste Institut für Zukunftsfragen. "Mein allerwichtigster Antrieb ist das Erlebnis der Tyrannei", sagte Jungk einmal und verwies auf seine jüdische Herkunft. "Da so viele meiner Freunde und Verwandten in den Gaskammern geendet haben, habe ich mir geschworen: Wenn ich je ein bisschen Einfluss habe, muss ich alles tun, um die Menschen vor neuen Katastrophen zu warnen." Später sei die Gestaltung der Zukunft als sein zentrales Anliegen hinzugekommen.

Jungk bleibt bis ins hohe Alter aktiv: Noch als 79-Jähriger lässt er sich von den österreichischen Grünen als Präsidentschaftskandidat aufstellen, demonstriert weiter. Mit 81 Jahren stirbt er in einem Salzburger Krankenhaus. Man müsse sich mit der Umstellung der Denkweise beeilen, mahnte er immer wieder: "Wir stehen vor der Möglichkeit eines Auslöschens der Menschheit und haben nur noch eine kurze Spanne Zeit, um dies zu verhindern."

Miriam Bandar, DPA / DPA
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus