31 Kinder getötet Kindergarten geht in Flammen auf


Bei dem Feuerdrama in Mexiko in einem staatlichen Kindergarten der Stadt Hermosillo sind nach neuesten Angaben 31 Kleinkinder ums Leben gekommen. Mehr als 50 weitere wurden mit Verbrennungen und Rauchvergiftungen in Krankenhäuser gebracht. Eltern und Helfer versuchten verzweifelt, Kinder zu retten.

Mindestens 26 Kinder und fünf Erzieher seien verletzt worden. Nach zwei Stunden sei das Feuer gelöscht worden, das möglicherweise in einem benachbarten Reifendepot begonnen habe. Die Opfer seien zwischen drei Monaten und zwei Jahren alt. Die meisten Kinder sind nach Angaben eines Behördensprechers erstickt. Sie seien während des Mittagsschlafes von dem Brand überrascht worden.

Hermosillo liegt rund 1900 Kilometer nordwestlich von Mexiko- Stadt. Es hatten sich 100 Kinder in der Kindertagesstätte aufgehalten. Die Koordinatorin des Rettungseinsatzes des Roten Kreuzes Guadalupe Ayala, sagte, die Kinder seien im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren gewesen. "Die Feuerwehrmänner mussten Löcher in die Wände schlagen, um zu den Kindern zu kommen", sagte sie. Nachbarn und Personal der Kindertagesstätte seien durch den dicken Rauch gerannt, um Kinder aus dem Gebäude zu holen.

Der mexikanische Präsident Felipe Calderon ordnete eine Untersuchung an. Zudem entsandte er 15 auf Behandlung von Brandwunden spezialisierte Ärzte nach Hermosillo. Larrinaga sagte, Ursache und Ursprung des Feuers seien Gegenstand von Ermittlungen.

AP


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