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80. Jahrestag: Täter oder Opfer? Wie Österreich den "Anschluss" an Hitler-Deutschland erlebte

Am 12. März 1938 überschritt die Wehrmacht die Grenze nach Österreich. Wurde Österreich damit zum ersten Opfer von Adolf Hitler, oder hatten die Österreicher den "Anschluss" gewollt? Die Nazi-Ideologie fiel jedenfalls auf fruchtbaren Boden.

Am 14. März 1938 jubeln Österreicher in Wien Adolf Hitler zu. Neben ihm sitzt der österreichische Kanzler Arthur Seyss-Inquart im Parade-Wagen.

Am 14. März 1938 jubeln Österreicher in Wien Adolf Hitler zu. Neben ihm sitzt der österreichische Kanzler Arthur Seyss-Inquart im Parade-Wagen.

DPA

Der letzte Akt im Drama um den Untergang Österreichs dauerte rund 24 Stunden. Am 11. März 1938 um 19.47 Uhr hielt Kanzler Kurt Schuschnigg unter dem immensen Druck der Nazis seine Abschiedsrede und schloss mit den denkwürdigen Worten: "Gott schütze Österreich". Im Morgengrauen des 12. März überschritten fünf deutsche Divisionen die Grenze - ohne Widerstand von Seiten Österreichs. Der wegen Benzinmangels und schlechter Karten nicht pannenfreie Einmarsch rollte. Gegen 16 Uhr fuhr die Wagenkolonne Adolf Hitlers über Braunau nach Linz. Dort hielt er gegen 20 Uhr seine erste Rede. Unter dem Eindruck der begeisterten, fast rasenden Massen entschieden die Nazis spontan, Österreich als Staatsgebilde von der Landkarte zu tilgen.

"Es war zunächst daran gedacht, mit Hitler einen Regierungschef für zwei Länder zu installieren. Dann entwickelte sich unter dem Jubel der Massen aber eine Dynamik", so der Historiker Oliver Rathkolb von der Universität Wien. Hitler machte kurzen Prozess. "Österreich ist ein Land des Deutschen Reiches", hieß es am 13. März im Gesetz über die Vereinigung. Der "Anschluss" war perfekt. Im Alltag hatte er auch zur Folge, dass sich die Österreicher vom Links- auf den Rechtsverkehr auf den Straßen umstellen mussten.

250.000 Menschen hörten Hitlers Rede in Wien

Hitlers Rede von der Terrasse der Wiener Hofburg am 15. März vor 250.000 Menschen bildete den vorläufigen Schlusspunkt: "Als Führer und Kanzler der Deutschen Nation und des Reichs melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich." Die von den Nazis für den 10. April angesetzte Volksabstimmung zur nachträglichen Legalisierung des "Anschlusses" war nur Formsache.

Die Großmächte, kaum alarmiert über die Expansion, hatten eine Lektion verpasst: "Das ist der schwere politische Fehler in Paris, London und Washington, nicht zu erkennen, Österreich ist nur das Vorspiel zur Aggression. Der Anschluss hätte ein Weckruf sein müssen", meint Rathkolb.

Hitler brauchte Österreichs Ressourcen für den Krieg

In der Tat brauchte Hitler für seinen geplanten Krieg die Ressourcen Österreichs und der Tschechoslowakei, in die er ein Jahr später einmarschieren ließ. Die Alpenrepublik bot, was die Nazis wollten: Reichlich Gold und Devisen in den Tresoren der Nationalbank, viel Erz in den Bergen, Erdöl im Marchfeld, ein Heer arbeitsloser Facharbeiter im Flugzeug- und Automobilbau sowie Soldaten für mehrere Divisionen.

Fest entschlossen, jeden Widerstand zu brechen, begann eine Verhaftungswelle. Zwischen 50.000 und 80.000 politische Gegner kamen in den ersten Wochen unter Arrest. Der erste Zug mit 150 Österreichern von Wien ins Konzentrationslager Dachau fuhr am 1. April 1938. Darunter war auch der spätere Bundeskanzler Leopold Figl. "Die Gefängnisse waren überfüllt", sagt Ursula Schwarz vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW). Der jüdische Schriftsteller und Journalist Egon Friedell nahm sich kurz vor der Verhaftung mit einem Sprung aus dem dritten Stock das Leben.

Antisemitismus in Österreich tief verwurzelt

Die Nazis hatten mit ihrer judenfeindlichen Politik in Österreich leichtes Spiel. Der Antisemitismus hatte in der Alpenrepublik tiefe Wurzeln. Nicht nur Nazis, sondern auch Nachbarn und Kollegen hätten bei "wilden Arisierungen" versucht, sich zu bereichern, sagt Rathkolb. "Da wurde der jahrhundertelang aufgestaute Hass rausgelassen." Wiener Bürger beobachteten belustigt die Demütigung jüdischer Männer, die bei "Reibpartien" teils mit Zahnbürsten politische Slogans von den Straßen und Wänden kratzen mussten.

Die einzige Chance, sich gegen die Nazis zu wehren, wäre eine Re-Demokratisierung des autoritär geführten Österreich gewesen, ist Rathkolb überzeugt. Am 9. März wurde die Volksbefragung, mit der die Österreicher für ein eigenständiges Land und gegen jede Einmischung oder gar Annexion stimmen sollten, für den 13. März angekündigt. Schuschnigg habe sich nun gegenüber Gewerkschaftern, Sozialdemokraten und Kommunisten geöffnet, meint der Historiker. "Drei Tage lang konnte man das Gefühl haben, das Land ändert sich. Diese Drei-Tage-Demokratie ist ein vergessenes Kapitel in der österreichischen Geschichte." Hitler habe verstanden, dass er sofort handeln musste, um seine Pläne nicht zu gefährden.

Hitler hatte besondere Pläne für Linz

Zu den Plänen Hitlers gehörte auch seine Vision für Linz. Hier war er zur Schule gegangen, hier wollte er sterben - und zuvor die Stadt umbauen. "Wie keine andere Stadt außer Berlin sollte Linz mit Monumentalbauten verändert werden", sagt Kurator Peter März. Im Schlossmuseum der Industriestadt erinnert eine Ausstellung auch an die Tage des "Anschlusses". In einer der Vitrinen ist die Hakenkreuz-Fahne ausgestellt, die am 12. März abends am Balkon des Rathauses hing. Von dort - drei Tage vor seinem Auftritt in Wien - verkündete Hitler das Ende Österreichs.

Umgehend begannen die Nazis in Linz mit dem kriegswichtigen Bau der Hermann-Göring-Werke zur Stahlerzeugung, benannt nach dem Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe. Auf dem Schlossberg wollte Hitler seinen Alterssitz errichten. In der Stadt sollte ein großes Führermuseum entstehen für die oft Juden geraubten Kunstwerke. "Hitler hatte eine starke Bindung zur Stadt", meint März. Auch hier setzte schnell die Verfolgung von Gegnern ein. Ins neu errichtete Konzentrationslager im nahen Mauthausen wurden schon im August die ersten Häftlinge verschleppt.

Österreicher: Täter oder Opfer?

Nach Kriegsende stand die Frage nach der Mitverantwortung der Österreicher am NS-Regime im Raum. Waren die Menschen in der Alpenrepublik Täter oder Opfer? Jahrzehntelang flüchtete das Land trotz seiner vielen NSDAP-Mitglieder und der Rolle gebürtiger Österreicher im NS-Terrorapparat in die These, es sei das erste Opfer der Aggression des Diktators gewesen. "Die Opferthese war die Absolution per se. Da lauert der historische Selbstbetrug. Die Opferthese wirkte wie ein Schlussstrich, der Beteiligte und Parteien von jeder Schuld freisprach", so Rathkolb.

Aus seiner Sicht hat der aggressive Akt von damals eine große Bedeutung für heute. Demokratie müsse wehrhaft und damit auch militärisch gerüstet sein.

Hier finden Sie Amateuraufnahmen aus dem Frühjahr 1938 in Wien, wenige Wochen nach dem "Anschluss" Österreichs.

Oldtimer-Limousine: Mercedes-Benz Typ 770: Hitlers Hauptparadewagen wird versteigert

tkr/Matthias Röder / DPA
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.