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Altersarmut in Deutschland: Erhebliche Risiken bei Geringverdienern

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat vor wachsender Altersarmut in Deutschland gewarnt.

Angesichts der Diskussionen um eine Rentenreform hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor der Gefahr von Altersarmut in Deutschland gewarnt. "Deutschland gehört international zu den Schlusslichtern bei der Alterssicherung von Geringverdienern", sagte die Leiterin der Abteilung Sozialpolitik bei der OECD, Monika Queisser, der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagsausgabe). Die strikte Beitrags-Leistungs-Bindung führe dazu, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und nur ein geringes Einkommen bezogen hätten, im Alter armutsgefährdet seien.

Auch Menschen mit langer Arbeitslosigkeit oder Familienzeiten hätten hierzulande ein hohes Risiko, im Alter nur eine kleine Rente zu beziehen, sagte die OECD-Expertin. Ein weiteres Problem sei der enge Versichertenkreis. In Deutschland seien lediglich Arbeitnehmer ins Rentensystem einbezogen. Viele kleine Selbstständige sorgten dagegen nur unzureichend oder gar nicht für ihr Alter vor. "Noch ist Altersarmut in Deutschland nicht weit verbreitet, doch wird sie deutlich zunehmen, wenn man nicht jetzt Maßnahmen ergreift", mahnte Queisser.

Der SPD-Sozialexperte Ottmar Schreiner forderte "eine fortschrittliche Rentenpolitik, die ein armutsfestes und menschenwürdiges Leben im Alter ermöglicht." Diese müsse sich am erarbeiteten Lebensstandard der Menschen orientieren, erklärte Schreiner in Berlin. Der erste Schritt sei eine Korrektur der Rentenanpassungsformel, wodurch das Rentenniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung zunächst einmal auf seiner heutigen Höhe stabilisiert werde.

AFP/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(