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Amalia Damonte: Für sie schlug das Herz des neuen Papstes

Sie waren 12, 13 Jahre alt: Jorge Bergoglio und seine damalige Nachbarsfreundin Amalia. In einem Brief gestand der heutige Papst ihr seine große Liebe. Und hatte damals schon eine Vision.

Sie war die Sandkastenliebe des heutigen Papstes: Amalia Damonte, 76, lebte damals im selben Viertel wie Jorge Mario Bergoglio. Vor mehr als 60 Jahren hatte sie das Herz des heutigen Papstes erobert, wie sie jetzt in mehreren argentinischen Medien gestand.

Bergoglio habe ihr damals sogar einen Brief geschrieben, in der er ihr von seinem Wunsch erzählte, als Erwachsener mit ihr eine Familie zu gründen. "Wir waren damals nicht älter als 12 oder 13", sagt Damonte heute, "er war sehr galant, ein stattlicher Bursche."

Der heutige Papst Franziskus habe ein Haus gezeichnet, in dem er sich das Zusammenleben vorstellte: mit rotem Dach und weißen Mauern. "Dieses Haus werde ich bauen, und darin werden wir leben", hieß es in seinem Brief.

Auf gemeinsamen Spaziergängen sei ein Satz gefallen, den Damonte damals nicht ernst genommen hatte, der heute jedoch wie eine Prophezeiung wirkt: "Wenn Du mich nicht heiratest, werde ich Priester."

Gescheitert war die junge Schwärmerei damals an Damontes Vater. Der sei sehr erbost über den Brief gewesen, so die heute 76-Jährige, "meine Familie hat dann alles Mögliche getan, damit wir uns nicht mehr treffen".

Heute kann die Argentinierin über die Episode schmunzeln. Sie hat drei Kinder und sechs Enkelkinder. Franziskus' Familie ist wesentlich größer: Er ist nun das Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken.

kng
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