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Kündigung wegen Sexismus: "Mit so einem Puffauto fahre ich nicht"

Mit seinem neuen Firmenwagen fuhr der Angestellte eines Kaffeelieferanten einen Tag, danach weigerte er sich - wegen sexistischer Werbung auf dem Auto. Er klagte gegen seine Kündigung, doch das Gericht kam ihm nur wenig entgegen.

Die Werbung auf einem Kastenwagen sieht so aus, als würde sich im Laderaum eine halbnackte Frau räkeln

Mit der Werbung auf seinem Lieferwagen wollte ein Kaffeelieferant "einfach nur auffallen"

Fast 20 Jahre hat der Mann Kaffee ausgeliefert. Immer fürs gleiche Unternehmen an Kunden in Köln und in Düsseldorf. Dann bekam er einen neuen Lieferwagen und der war anders als die anderen: Etwas größer, und die Werbung sollte ein Hingucker sein. Das Bild auf der seitlichen Schiebetür suggeriert einen Blick ins Innere - auf die nackten Beine einer anscheinend auf Kaffeebohnen liegenden Frau, die gerade ihre roten Pumps abstreift. Einmal fuhr der 49-Jährige Zulieferer mit diesem auffälligen Kastenwagen. Als das Fahrzeug am Tag drauf dann noch rote Radkappen bekam, wollte er nicht mehr. Wegen seiner Weigerung bekam er die Kündigung. Zu Recht, befand am Mittwoch das Arbeitsgericht Mönchengladbach.

Hose, Jacke, Hemd, Krawatte, etwas unsicher wirkend - so sitzt der Beschäftigte bei der Verhandlung im Gericht seinem früheren Chef gegenüber. Genau ein Mal, nämlich am 25. Juni, war er mit dem neuen Wagen gefahren und hatte direkt den Unmut einer Kundin abbekommen: "Wie kann man mit so einem sexistischen Fahrzeug fahren?!", habe die gesagt. Am nächsten Tag stand der Wagen schon fertig beladen parat. Es kam zum Streit, bei dem der Fahrer sagte: "Mit so einem Puffauto fahr ich nicht".

Einfach nur auffallen

Aus seiner Homosexualität hatte der Fahrer im Unternehmen offensichtlich keinen Hehl gemacht, wie die Richterin schildert. Aber dass ausgerechnet er, und zwar nur er, ein Auto mit dieser sexistischen Werbung fahren sollte, fand er diskriminierend: Die Kündigung verstoße gegen das Gleichbehandlungsgesetz, argumentiert er. "Ich habe kein Problem mit seiner Homosexualität", sagt dagegen der Chef. Mit der Werbung habe der Wagen in Köln und Düsseldorf einfach nur auffallen sollen.

Grundsätzlich sei die Kündigung rechtens, stellen die Richter in ihrem Urteil fest. Der Arbeitgeber habe grundsätzlich die Möglichkeit, einem Arbeitnehmer ein nach seinen Vorstellungen gestaltetes Fahrzeug zuzuweisen. Aber die fristlose Kündigung nach einer so langen Beschäftigung und ohne Abmahnung sei unverhältnismäßig.

Ordentliche Kündigung wirksam

Nur die ordentliche Kündigung zum Jahresende sei wirksam. Diese hatte das Unternehmen für den Fall der Ungültigkeit der fristlosen Kündigung gleich mit ausgesprochen. Eine Diskriminierung wegen der Homosexualität sahen die Richter nicht.

tkr/Elke Silberer, DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(