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Stars bei Anti-Pegida: Grönemeyer und Co. singen in Dresden für mehr Toleranz

Mit Musik gegen Fremdenhass: Bei der Anti-Pegida-Demo geben Stars wie Herbert Grönemeyer, Gentleman und Silly vor der Frauenkirche ein Gratiskonzert. Auf stern.de wird es live übertragen.

Dresden erlebt heute Abend vor der Frauenkirche ein Konzert, das die sächsische Landeshauptstadt so noch nicht gesehen hat. Herbert Grönemeyer tritt neben dem Heinrich Schütz Konservatorium auf, die Berliner Kultband Silly neben den Newcomern von Jupiter Jones. Und Reggae-Mann Gentleman kommt gemeinsam mit der Kölner Legende Wolfgang Niedecken auf die Bühne. Das Konzert für ein "weltoffenes und buntes Dresden" beginnt um 18 Uhr und wird auf stern.de auf einem Livestream übertragen.

In den vergangenen Wochen bestimmten die Pegida-Demonstranten das Bild der Stadt. Jetzt wollen die Macher des Bürgerfestes ein neues Signal setzen. "Und wir machen so lange weiter, wie es nötig ist", sagt Mit-Initiator Gerhard Ehninger, Professor am Dresdner Universitätsklinikum. Veranstaltet wird das Happening vom gerade gegründeten Verein "Dresden - place to be!", ein Zusammenschluss von Persönlichkeiten, die sich mit privatem Geld für Flüchtlinge und gegen Rassismus engagieren wollen.

Neben Vertretern der Jüdischen Gemeinde und des Islamischen Zentrums wird auch der Dresdner Superintendent sprechen. Einige der Organisatoren hatten bereits den evangelischen Kirchentag in Dresden organisiert. Das Konzert am Abend wird bis voraussichtlich 21.30 Uhr dauern und voraussichtlich mit dem Auftritt von Herbert Grönemeyer enden. Der Berliner wird seinen vor allem im Osten beliebten Song "Mensch" singen, der während der Hochwasserflut 2002 besonders populär wurde. Eine Hymne für ein Miteinander - nicht für ein Gegeneinander.

Uli Hauser
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.