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Apple-Zulieferer: Foxconn will Arbeitsbedingungen in China verbessern

Der Apple-Fertiger Foxconn ist schon häufiger durch seine schlechten Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. Nun soll alles anders werden, damit Apples Weste weiß bleibt.

Der umstrittene Apple -Auftragsfertiger Foxconn will die Arbeitsbedingungen in seinen chinesischen Werken verbessern. Man wolle in China zu einem Vorbild für andere Unternehmen werden, sagte ein Sprecher des Konzerns aus Taiwan am Mittwoch in Taipeh. Zuvor hatte die Fair Labor Association (FLA) mitgeteilt, Foxconn habe schneller als zugesagt bestimmte Verbesserungsvorschläge der FLA umgesetzt, etwa zu Sicherheit und Gesundheitsvorsorge. Die Umsetzung anderer Vorgaben der internationalen Nichtregierungsorganisation stehen nach FLA-Angaben jedoch noch aus.

So müssen chinesische Foxconn-Mitarbeiter immer noch rund 60 Wochenstunden arbeiten, obwohl chinesisches Arbeitsrecht maximal 49 Stunden zulässt. Foxconn fertigt für den US-Konzern Apple unter anderem das iPhone und das iPad. Apple war Anfang des Jahres als erstes Unternehmen der Elektronikbranche der FLA beigetreten, die unabhängige Inspektionen von Fabriken macht. Zugleich führt der US-Konzern seit mehreren Jahren eigene Kontrollen bei Zulieferern durch. Die Arbeitsbedingungen bei Foxconn waren immer wieder scharf kritisiert worden. Im Jahr 2010 hatten 14 Foxconn-Mitarbeiter in China sich das Leben genommen.

DPA / DPA
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