HOME

Arbeitsmarkt stabil: Arbeitslosenquote bundesweit gesunken

Die konjunkturelle Eintrübung hat und wird auch in den kommenden Monaten keine Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Mittlerweile hat die Arbeitslosigkeit sogar die Drei-Millionen-Marke unterschritten.

Die Arbeitslosigkeit ist im September in allen Bundesländern teils kräftig gesunken. In Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt etwa rutschte die Quote gleich um 0,6 Punkte nach unten - wenn auch von sehr hohen Ausgangniveaus. Berlin ist mit einer Arbeitslosenquote von 12,7 Prozent weiterhin Schlusslicht, während in Bayern gerade einmal 3,4 Prozent der Menschen einen Job suchen. Im exportorientierten Süden Deutschlands ging die Erwerbslosigkeit binnen Jahresfrist nach einem starken Anstieg in der Krise am deutlichsten nach unten: In Baden-Württemberg um 16,3 Prozent und in Bayern um 14,0 Prozent. Brandenburg (minus 1,0) und Mecklenburg-Vorpommern (minus 1,9) hingegen konnten vom Aufschwung kaum profitieren.

Die konjunkturelle Eintrübung wird nach Einschätzung von Bundesagentur-Chef Frank-Jürgen Weise auch in den kommenden Monaten keine Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Dieser werde bis weit ins kommende Jahr hinein stabil bleiben, sagte Weise am Donnerstag in Nürnberg. "Nach unserer Einschätzung wird sich die Abkühlung der Konjunktur nicht so gravierend auf den Arbeitsmarkt auswirken, wie manche befürchten", sagte der Leiter der Bundesagentur für Arbeit. Zur Begründung verwies Weise dabei auf Umfragen der örtlichen Arbeitsagenturen bei Unternehmen.

Vor allem mittelständische Betriebe hätten von einer weiterhin guten Auftragslage berichtet, sagte Weise. Sie wollten auch weiterhin neue Arbeitsplätze schaffen. "Es gibt beim Thema Konjunktur derzeit eine Differenz zwischen Gefühl und Fakten." Anders als Volkswirte deutscher Großbanken geht Weise weiterhin von einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 2,90 Millionen aus. Die Volkswirte rechnen inzwischen mit einem Wert zwischen 2,95 und 2,97 Millionen.

Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt rechnet mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt. "Auch in den kommenden Monaten werden wir unterhalb der Drei-Millionen-Marke bleiben", zeigte sich Hundt am Donnerstag optimistisch. In dieser Situation bekomme der zunehmende Fachkräftemangel aber immer größere Bedeutung.

Hundt plädierte erneut für eine Doppelstrategie, mit der das heimische Fachkräftepotenzial besser ausgeschöpft und die gesteuerte Zuwanderung von Fachkräften erleichtert wird. Eine weiterhin positive Entwicklung des Arbeitsmarkts wird es nach seinen Worten aber nur dann geben, "wenn die Staatshaushalte in ganz Europa entschlossen konsolidiert und eine neue Stabilitätskultur etabliert werden".

kgi/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.