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Ausstellung zum 60. Thronjubiläum: Buckingham-Palast öffnet seine Pforten für Besucher

Wenn Queen Elizabeth II. für die Sommermonate aufs Land zieht, öffnet sich der Buckingham-Palast in London für das Volk. In diesem Jahr steht eine Schau zum 60. Thronjubiläum im Vordergrund.

Es ist wie im Film: Zu patriotischer Musik wird in den Staatsräumen des Buckingham-Palastes in diesem Sommer die Krönung von Königin Elizabeth II. vor 60 Jahren neu inszeniert. Ein Privatfilm aus dem Königshaus enthüllt Lustiges und zärtliche Momente. So halten sich Prinz Charles, damals 4, und seine Schwester Anne, 2, kurz vor dem offiziellen Fototermin die Augen zu. Prinz Philip küsst seine neu gekrönten Ehefrau auf die linke Wange, worauf sie ihre Krone neu zurechtrückt. Die Queen und ihre 2002 verstorbene jüngere Schwester, Prinzessin Margaret, tragen knallroten Lippenstift.

Die "persönliche Dimension" der Krönungszeremonie vom 2. Juni 1953 will Kuratorin Caroline de Guitaut mit der Ausstellung "The Queen's Coronation" herausstellen. Sie steht im Mittelpunkt der diesjährigen traditionellen Sommer-Öffnung des Palastes vom Samstag bis zum 29. September. "Wir erwarten einen erfolgreichen Sommer, weil wir im Moment sehr populär sind", sagte ein Sprecher bei einer Presseführung. Im letzten Jahr kamen 515.000 Besucher.

Mit dem Projekt, die Staatsräume für eine Schau von glanzvollen Roben, Diamanten und Uniformen zu nutzen, will Guitaut die Krönung zu einem "Erlebnis für Jedermann" machen. Was für jüngere Generationen schon Geschichte ist, soll besonders durch Video-Aufnahmen und 8-Millimeterfilme aus dem königlichen Heimkino lebendig werden. "Wir hoffen zu zeigen, was der Tag wirklich bedeutete, insbesondere auch persönlich für die Queen", sagte Guitaut

Königskleid als Highlight der Ausstellung

Das wird unter anderem an dem Highlight der Ausstellung, dem Krönungskleid, deutlich. Mehr als zehn Stunden lang war die damals 27-jährige Queen - seinerzeit mit einer Wespentaille - in das reich bestickte Kunstwerk aus Seide, Satin, Perlen, Kristallen und Pailletten eingezwängt. Die Schleppe aus Hermelin, Samt und Seide war 6,5 Meter lang. Alles andere, was sie an dem Tag trug, wie zum Beispiel die weiße Seidenrobe zur Salbung, wurden einfach oben drüber gestülpt.

Zu sehen sind auch die cremefarbenen Outfits von Charles und Anne sowie zahlreiche Uniformen und Requisiten. Zur Untermalung wird an patriotischer Musik von Elgar bis Händel nicht gespart. "Musik schafft Atmosphäre. Wir wollen, dass die Besucher mit einstimmen", sagte Guitaut dazu.

Im state dining room wird der Besucher geradezu verführt, sich an den wie beim Krönungsbankett gedeckten Tisch zu setzen. Die Speisekarte vom Originalmenü mit "Lamm à la Windsor", Spargel und Erdbeeren liegt bereit. Aber die Blumen, Ananas und Trauben sind nicht echt, verrät ein junger Palast-Angestellter. "Das wäre zu viel Arbeit und zu teuer", sagt er. "Obwohl man davon ausgehen kann, dass sich die Königin das leisten könnte", fügt er schmunzelnd hinzu.

Anna Tomforde, DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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