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Gefängnis in Australien: Videos zeigen schwere Misshandlungen an jungen Häftlingen

Sie wurden geschlagen, gefesselt, gedemütigt: Insassen eines Jugendgefängnisses in Australien sind von Wärtern schwer misshandelt worden. Videos von Überwachungskameras dokumentieren das Grauen.

Ein junger Häftling ist an einen Stuhl gefesselt und trägt eine Maske über dem Gesicht

Ein junger Häftling ist an einen Stuhl gefesselt und trägt eine Maske über dem Gesicht

Es sind verstörende Bilder: Insassen eine Jugendgefängnisses im Norden Australiens sind in den vergangenen beiden Jahren offenbar über Wochen schwerst misshandelt worden. Der TV-Sender ABC veröffentlichte Videos, die zeigen sollen, wie Häftlinge nackt ausgezogen, mit Tränengas beschossen und wochenlang in Einzelhaft festgehalten werden. Die australische Regierung kündigte eine rasche Untersuchung der Vorwürfe an. 

Die Videos aus dem Gefängnis im Verwaltungsgebiet Northern Territory sind auf Youtube zu sehen. Eines etwa zeigt einen 17-Jährigen, der mit einem Sack über dem Kopf an einen Stuhl gefesselt und zwei Stunden alleine gelassen wird. Auf einem anderen ist ein Junge in einer verwahrlosten Zelle zu sehen, der von mehreren Aufpassern gewaltsam auf eine Matratze gestoßen und nackt ausgezogen wird.

Viele Insassen sind australische Urweinwohner

Australiens Premierminister Malcolm Turnbull äußerte sich "geschockt und entsetzt" über die Enthüllungen. Eine Untersuchungskommission werde nun untersuchen, was genau geschehen sei und wie die Taten so lange unentdeckt geblieben seien. 

Der Vorsitzende der regionalen Anwaltskammer, John Lawrence, sagte ABC, die Szenen der gefesselten Jugendlichen erinnerten an die Folter von Insassen des US-Gefangenenlagers Guantanamo. Viele der mutmaßlichen Opfer sind dem TV-Bericht zufolge australische Ureinwohner. Mehr als zwei Drittel der Häftlinge im Northern Territory sind Aborigenes. 

Hier sehen Sie eine Szene:


kis / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.