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Graffiti in London: Banksy-Kunstwerk mit Sperrholz abgedeckt

Sein Werk sollte eine Kritik an dem brutalen Umgang mit Flüchtlingen in Calais sein. Das Banksy-Graffiti zeigte ein Mädchen, das weinte, weil ihm Tränengasschwaden in die Augen trieben. Jetzt ist das Kunstwerk verschwunden - hinter Sperrholzplatten.

Ein Mann deckt das Kunstwerk von Banksy mit einer Sperrholzplatte ab.

Ein Mann verdeckt das Werk von Banksy mit einer Holzplatte

Der britische Streetart-Künstler Banksy hat sich erneut mit dem Flüchtlingsdrama im nordfranzösischen Calais beschäftigt: Ein Werk Banksys, in dem der Einsatz von Tränengas gegen Flüchtlinge angeprangert wird, befindet sich seit dem Wochenende gegenüber der französischen Botschaft in London - wurde aber am Montag mit Sperrholzplatten abgedeckt.

Das Werk im Londoner Stadtviertel Knightsbridge zeigt die Figur Cosette aus dem Roman "Les Misérables" (Die Elenden) von Victor Hugo. Cosette steht vor einer zerfledderten französischen Flagge, während ihr aufsteigende Tränengasschwaden Tränen in die Augen treiben. Unter dem Bild befindet sich ein QR-Code für Smartphones, der zu einem Video über einen Tränengaseinsatz vom 5. Januar in Calais weiterleitet.

Banksy: Drei Werke zum Flüchtlingsdrama

Banksy hatte dem Flüchtlingsdrama in Calais im Dezember bereits drei Werke gewidmet, von denen eines in dem als "Dschungel" bekannten Lager an der Zufahrt zum Eurotunnel unter dem Ärmelkanal zu sehen war, die beiden anderen in Calais selbst.

Von Calais aus versuchen seit Jahren zehntausende Flüchtlinge nach Großbritannien zu gelangen. Immer wieder kam es vor, dass Flüchtlinge beim Eindringen in den Eurotunnel zu Tode gequetscht wurden. In dem improvisierten "Dschungel"-Camp leben meist tausende Flüchtlinge, die Zahlen schwanken stark.

Das Graffiti von Banksy in London beschäftigt sich mit dem Flüchtlingsdrama im nordfranzösischen Calais

Das Graffiti von Banksy in London beschäftigt sich mit dem Flüchtlingsdrama im nordfranzösischen Calais


Das Londoner Werk war seit Samstag an einem Gebäude gegenüber der französischen Botschaft zu sehen. Am Montagmorgen versuchten Arbeiter zunächst, das Werk mit Brechstangen zu entfernen. Später wurde es mit Sperrholzplatten verdeckt. Das zuständige Immobilienunternehmen erklärte, dies sei zum "Schutz" des Werks geschehen. Banksy-Werke können Preise von mehreren hunderttausend Euro erzielen.

jek / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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