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Kirchdorf in Oberbayern Planungsfehler? Verwunderung über Deutschlands wohl buckligsten Radweg

Sehen Sie im Video: Anwohner wundern sich über hügligen Radweg.


Eine Art Halfpipe? Ein Provisorium? Oder etwa Kunst? Ein neuer Radweg im bayerischen Kirchdorf an der Amper im Landkreis Freising sorgt für Verwunderung. Nach fünf Jahren Planung und Bau ist hier ein rund zwei Kilometer langer Radweg für rund 3,3 Millionen Euro entstanden. Das Kuriose: Auf einer Strecke von 500 Metern enthält er fünf künstliche Hügel und gleicht hier einer "Buckelpiste". Befahren lässt er sich dennoch ohne Probleme. O-TON Robert, Radfahrer: „Das war jetzt nicht besonders anstrengend. Ich finde es lustig, dass der so ein bisschen halfpipe-mäßig ausgeführt ist. Aber das ist keine große Anstrengung. Man merkt da gar nicht viel davon.“ Um einen Planungsfehler soll es sich bei dem Radweg nicht handeln, erklärt eine Sprecherin des Landratsamts Freising. Für die wellenartige Streckenführung gibt es mehrere Gründe. Eine gerade Strecken hätte unter anderem nicht nur mehr Geld gekostet, sondern auch mehr Aufwand verursacht. Also habe man letztlich den hügeligen "Erlebnis-Radweg" gebaut. Das Landratsamt empfiehlt, das ganze ein wenig sportlich zu sehen: Wer die Hügel nicht schafft, schafft den Berg, der danach kommt, auch nicht.
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Im oberbayrischen Kirchdorf an der Amper staunten die Fahrradfahrer nicht schlecht, als sie zum ersten mal den neuen Radweg des Ortes testen. Statt einer ebenen Bahn prägen dort etliche Hügel die Fahrstrecke. Laut Stadtverwaltung handelt es sich jedoch nicht um einen Fehler.

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