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Bergsteigen: Südkoreanerin bezwingt als erste Frau alle Achttausender

Spitzenrekord: Eine Südkoreanerin hat als erste Frau die 14 höchsten Berge der Welt erklommen. Dabei setzte sie sich gegen zwei Konkurrentinnen aus Spanien und Österreich durch. Kritiker werfen ihr jedoch vor, gemogelt zu haben.

Als erste Frau hat die Südkoreanerin Oh Eun Sun Medienberichten zufolge die 14 höchsten Berge der Welt bezwungen. Die 44-Jährige erklomm am Dienstag den Annapurna in Nepal, wie der Fernsehsender KBS berichtete. In einer Live-Fernsehübertragung war zu sehen, wie die Extremsportlerin eine südkoreanische Fahne in den Schnee des 8091 Meter hohen Gipfels pflanzte. Die Leistungen Ohs sind jedoch umstritten: So gibt es Zweifel, ob sie 2009 tatsächlich den Berg Kanchenjunga an der Grenze zwischen Nepal und Tibet bezwungen hat oder dabei mogelte.

Schärfste Konkurrentin Ohs ist die Spanierin Edurne Pasaban, die den Annapurna Anfang des Monats bestiegen hatte. Der 36-Jährigen fehlt bei den "8000"-ern nun nur noch der Shisha Pangma in Tibet, mit 8027 Metern der kleinste der 14 höchsten Berge der Welt. Dicht gefolgt werden die beiden Frauen von der Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner, die bis auf den Mount Everest und K2 ebenfalls alle höchsten Berge erklommen hat. Die 39-jährige Kaltenbrunner bereitet sich derzeit auf die Besteigung des Mount Everest vor, den sie über die Nordwand bezwingen will.

AFP / AFP
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