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Berlin Brandstifter fackeln neun weitere Autos ab


Autobrände ohne Ende: In der dritten Nacht in Folge haben Brandstifter Fahrzeuge in der Bundeshauptstadt angezündet. Diesmal gingen neun Fahrzeuge in Flammen auf – obwohl zusätzliche Polizeistreifen im Einsatz waren.

Die Berliner Polizei bekommt trotz personeller Verstärkung das Problem der Brandanschläge auf Autos nicht in den Griff. In der dritten Nacht in Folge zündeten Brandstifter Fahrzeuge an - am frühen Donnerstagmorgen brannten neun Fahrzeuge, weitere drei wurden nach Angaben der Polizei beschädigt. Betroffen war erneut überwiegend der gutbürgerliche Bezirk Charlottenburg.

Die Polizei schickte nach der beispiellosen Brandserie zusätzliche Streifen los, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Die Suche nach den Tätern bleibt aber schwierig.

Seit der Nacht zum Dienstag wurden bei den Brandstiftungen 47 Autos zerstört oder beschädigt. Der Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf, da die Polizei politische Motive dahinter vermutet.

Auch ältere Autos werden angezündet

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hatte die Bürger am Mittwoch zu Wachsamkeit aufgerufen. Sie sollten verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei melden. Die Berliner CDU fordert zudem die Einrichtung einer Sonderkommission, Innensenator Ehrhart Körting (SPD) lehnte dies bislang jedoch ab.

Zunächst brannten am Donnerstagmorgen kurz nach Mitternacht mehrere Autos im Stadtteil Charlottenburg. Dabei gingen nicht nur zwei hochwertige Kombiwagen in Flammen auf, sondern auch zwei mehr als zehn Jahre alte Autos. Später brannten zwei Autos im Stadtteil Tiergarten, anschließend mehrere in Neu-Hohenschönhausen.

In der Nacht zum Dienstag waren bereits 18 Fahrzeuge, in der Nacht zum Mittwoch 17 Fahrzeuge zerstört oder beschädigt worden.

be/DPA DPA

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