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Urteil am Landgericht Düsseldorf: Kondom-Hersteller darf nicht mit "21 Orgasmen" werben

Eine Berliner Firma darf sein Produkt auch künftig nicht mit der Aussage "entspricht 21 Orgasmen" bewerben. Da die Verpackung nur sieben Kondome enthalte, könne der Slogan zum Mehrfachgebrauch verleiten, urteilte das Landgericht Düsseldorf.

Kondome liegen auf einem Leuchttisch

Die Angabe "entspricht bis zu 21 Orgasmen" bleibt verboten, urteilte das Düsseldorfer Landgericht

Im kuriosen Streit um die Zahl der Orgasmen bei der Nutzung eines Kondoms ist das Düsseldorfer Landgericht bei seiner harten Haltung geblieben. Die Angabe "entspricht bis zu 21 Orgasmen" auf einer Verpackung mit sieben Kondomen sei irreführend und bleibe verboten, entschied das Gericht am Donnerstag. Die Aussage könne zum Mehrfachgebrauch verleiten. Gerade bei Jugendlichen sei die mehrfache Verwendung eines Kondoms einer der häufigsten Fehler. 

Die Berliner Firma Einhorn hatte gegen die bereits im August erlassene einstweilige Verfügung Widerspruch eingelegt. Bei dem Satz habe es sich um einen Spaß gehandelt. Auch beim Einmalgebrauch eines Kondoms seien mehrere Orgasmen möglich, wenn man die von Mann und Frau addiere. Auf den Verpackungen werde vor dem Mehrfachgebrauch an anderer Stelle gewarnt. Der konkurrierende Hersteller Fair Squared hatte gegen die Orgasmus-Behauptung geklagt.


mod / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.