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Bertelsmann-Studie widerspricht Klischee: Migranten deutlich besser integriert als angenommen

Karriereorientierter, emanzipierter, zielstrebiger: Eine Bertelsmann-Studie widerlegt Vorurteile über die mangelnde Integrationsbereitschaft von Migranten in Deutschland.

Migranten sind karriereorientierter als Deutsche. Weitgehende Übereinstimmung zwischen beiden Gruppen ergab eine repräsentative Umfrage dagegen in Fragen der Kindererziehung und Hausarbeit. Die Ergebnisse einer Befragung durch das Instituts tns-emnid im Auftrag der "Bertelsmann-Stiftung" wurde am Mittwoch in Gütersloh veröffentlicht.

Migranten sind offenbar deutlich besser integriert als bislang angenommen. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor, die der "Frankfurter Rundschau" (Mittwochausgabe) vorliegt.

Danach seien sie beispielsweise deutlich karriereorientierter als gemein angenommen. Neun von zehn Befragten mit Migrationshintergrund möchten beruflich weiterkommen. Bei den Befragten ohne Migrationshintergrund sind lediglich 45 Prozent so sehr auf ihre berufliche Entwicklung bedacht.

Auch bei der Aufteilung der Arbeit im Haushalt ist die Emanzipation bei den Migranten weiter. 41 Prozent der Männer mit Migrationshintergrund sehen Putzen, Kochen und Kindergroßziehen als gemeinsame Aufgabe an. Bei den Befragten ohne Migrationshintergrund betrachten das nur 35 Prozent der Männer so.

Die meisten Migranten wünschen sich kostenlose Kindergärten und sind sogar dafür, die Dreijährigen zum Kita-Besuch zu verpflichten. Auch wollen sie ihre Kinder am liebsten im Kindergarten oder in der Ganztagsschule betreuen lassen.

Für die Umfrage wurden Menschen mit und ohne Migrationshintergrund befragt, um ihre Einstellungen zu den Themen Familie und Beruf miteinander vergleichen zu können.

DAPD / dapd
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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