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Bewaffnete Schulangestellte in USA: An dieser Schule schießen Lehrer zurück

Lehrer, die mit einer Knarre am Gürtel unterrichten? Im US-Bundesstaat Arkansas wurden Angestellte mit Waffen ausgestattet. Und ein Schild droht möglichen Angreifern unmissverständlich mit dem Tod.

Es ist das altbekannte Mantra der US-Waffenfetischisten: Nur wenn jeder eine Kanone bei sich trägt, kann man sich gegen irre Pistoleros zur Wehr setzen. Das einfache Prinzip der Abschreckung funktioniert an Schulen natürlich nicht, denn selbst in den USA dürfen sich die Kleinen keine Knarren in den Ranzen packen. Wie also lassen sie sich vor möglichen Angreifern schützen? Indem man die Lehrer mit Schusswaffen ausrüstet und darauf mit einem unmissverständlichen Schild hinweist: "Unsere Angestellten sind bewaffnet. Sie werden im Fall von Übergriffen auf Kinder mit tödlicher Gewalt reagieren."

Jmillerdude, ein Nutzer der US-Website reddit.com hat diesen Hinweis vor einer christlichen Privatschule in Arkansas fotografiert. Nachdem er es auf der Community-Plattform veröffentlicht hatte, haben sich tausende Kommentatoren zu dem Thema geäußert. Von Beifall bis zur völligen Ablehnung war alles an Meinungen dabei. Hauptstreitpunkt ist vor allem der Sinn und Unsinn dieser Warnung. Die Schule hatte vor Kurzem beschlossen, bewaffnete Wächter einzustellen, sowie ihre Angestellten an Waffen auszubilden und sie mit Gewehren und Pistolen auszurüsten. In dem US-Bundesstaat ist es öffentlichen Schulen verboten, Lehrer zu bewaffnen, privaten hingegen nicht.

nik
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