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Skandal in Bielefeld: Plakat im Ausländeramt: "Wer hier meckert, wird erschossen"

Ein kleines Plakat sorgt in Bielefeld für einen großen Skandal: "Wer hier meckert, wird erschossen", lautet die Ansage am Eingang der Zentralen Ausländerbehörde. Dies berichtet eine Lokalzeitung.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

An der Zentralen Ausländerbehörde in Bielefeld sorgt ein Plakat für Aufsehen (Symbolbild)

In der Zentralen Ausländerbehörde der Stadt Bielefeld (ZAB) sorgt einem Bericht der "Neuen Westfälischen"-Zeitung zufolge ein Plakat mit der Aufschrift "Wer hier meckert, wird erschossen" für Aufsehen. Das Plakat soll durch eine Glasscheibe für Besucher sichtbar sein. Die Zeitung zitiert die Leiterin der Flüchtlingshilfe Lippe in Detmold, Lina Droste: "Diese Drohung hängt in einer deutschen Behörde. Der Text ist menschenverachtend und spiegelt die aktuelle rassistische Realität in Deutschland wider."

An der besagten Pforte der ZAB Bielefeld müssen sich alle Geflüchteten zunächst vorstellen, sie werden also offenbar zwangsläufig mit dem Plakat konfrontiert. Der Büroraum sei laut des Berichts nur für Mitarbeiter der ZAB zugänglich. Das Schild könne also nur von Bediensteten und nicht von Außenstehenden aufgehängt worden sein.


Bielefeld: Fehlende Sensibilität der ZAB-Beamten

Hanna Küsgen von der Antirassismus-AG der Universität Bielefeld ist dem Bericht zufolge schockiert über die fehlende Sensibilität der ZAB-Angestellten: "Gerade hier müsste ein Bewusstsein dafür vorhanden sein, den Menschen mit ihren individuellen Fluchterfahrungen respektvoll zu begegnen." Dies sei leider offensichtlich nicht der Fall.

Die Pressestelle der Stadt Bielefeld versichert in der "Neuen Westfälischen", dass das Plakat am Montagmorgen vor Öffnung der Behörde beseitigt werde. Die Pressesprecherin der Stadt Bielefeld, Gisela Bockermann, wird folgendermaßen zitiert: "Ich bin schockiert, dass in einer Bielefelder Behörde ein Plakat mit diesem Text sichtbar für jeden Flüchtling hängt. Dieser Zustand ist untragbar, kann nicht geduldet werden und muss unverzüglich abgestellt werden." Es werde versucht, den Urheber dieses Textes zu finden. Ihm drohen erhebliche Konsequenzen.

tim
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.