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In 72 Metern Tiefe: Vermisster Bodensee-Taucher tot geborgen

Im Bodensee bei Überlingen unternahm ein 62-Jähriger mit mehreren Begleitern einen Tauchgang. Er und ein 34-Jähriger sackten bei schlechter Sicht plötzlich ab. Der Jüngere konnte sich retten, für den Älteren endete der Vorfall tödlich.

Der Bodensee bei Überlingen

Der Bodensee bei Überlingen: Seit Sonntag wird nach einem Taucher gesucht

Ein nach einem Tauchgang im Bodensee vermisster 62-Jähriger ist nahe Überlingen tot aufgefunden worden. Ein Tauchroboter habe den Mann in einer Tiefe von 72 Metern aufgespürt, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Taucher bargen die Leiche.

Der 62-Jährige sei Sonntagvormittag verschwunden, sagte ein Polizeisprecher. Der zunächst Vermisste hatte in einer vierköpfigen Gruppe einen Tauchgang unternommen. Jeweils zwei Taucher blieben zusammen.

Tauchdou sackte im Bodensee auf fast 50 Meter ab

Die Sicht unter Wasser war den Angaben zufolge schlecht. In 40 Metern kam es offensichtlich zu einem Problem, der 62-Jährige und sein 34 Jahre alter Begleiter sackten auf fast 50 Meter ab. Dem jüngeren der beiden gelang noch ein kontrollierter Notaufstieg, er konnte an die Wasseroberfläche zurückkehren. Dort habe er um Hilfe gerufen, sagte der Sprecher. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Trotz eines groß angelegten Rettungs- und Sucheinsatzes wurde der Ältere zunächst nicht gefunden. Die genauen Umstände des Unfalls blieben weiter unklar. 

kis / DPA
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