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Bombenterror: "Die Türkei ist kein sicheres Land"

Eine Explosion im Urlaubsort Antalya hat mehrere Menschen getötet - es war die letzte Bombe einer Serie von Sprengsätzen, die zuvor in Marmaris und Istanbul viele Menschen verletzt hatten. In ihrem Bekennerschreiben warnten die "Kurdistan Befreiungsfalken", eine Splittergruppe der PKK, vor weiteren Anschlägen.

Bei einer Serie von Bombenanschlägen in der Türkei sind am Montag mindestens vier Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt worden. Die schwerste Explosion ereignete sich in der südosttürkischen Touristenstadt Antalya am Mittelmeer. Dort gab es bei einer schweren Explosion im Zentrum türkischen Medienberichten zufolge die vier Todesopfer und rund 70 Verletzte. Im Krankenhaus würden auch vier Touristen aus Israel und einer aus Jordanien behandelt. Der Detonation waren in der Nacht drei Bombenanschläge im südtürkischen Badeort Marmaris vorausgegangen, wo in einem Kleinbus 21 Menschen verletzt wurden, unter ihnen 10 britische Touristen.

Drei Deutsche leicht verletzt

Bei der Bombenexplosion im türkischen Antalya sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch drei Deutsche leicht verletzt worden. Die drei Urlauber hätten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen, sagte ein Sprecher des Amtes am Montagabend in Berlin. Die deutsche Botschaft in Ankara und das Konsulat in Antalya prüften weiter, ob auch unter den Toten Deutsche seien.

Wegen der Planung eines weiteren Anschlags wurde einem Medienbericht zufolge ein PKK-Mitglied festgenommen. Der Verdächtige habe in der Hafenstadt Izmir ein Attentat verüben wollen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anatolien. Die Polizei habe weitere Menschen inhaftiert, weil sie dem Separatisten geholfen haben sollen. Laut Agentur beschlagnahmten die Sicherheitskräfte Sprengstoff. Unterdessen verschärften die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in den Orten an der Mittelmeerküste.

Antalya und Marmaris sind bei Deutschen und anderen mitteleuropäischen Touristen, aber auch bei Russen und Türken als Urlaubsziel beliebt. Nach den jüngsten Anschlägen reagierte der Reiseveranstalter Thomas Cook prompt und bot seinen Kunden kostenlose Umbuchungen an. Türkei-Reisen könnten bei Abreiseterminen bis Ende Oktober auf andere Ziele umgebucht werden, teilte der Reiseveranstalter mit. Die Änderungswünsche müssten bis Sonntag dieser Woche vorliegen. Von den Bombenanschlägen in Marmaris und Antalya seien nach bisherigem Kenntnisstand keine deutschen Urlauber von Thomas Cook betroffen, teilte das Unternehmen weiter mit.

Splittergruppe der PKK bekennt sich zu den Anschlägen

Zu diesem und einem weiteren Anschlag im Istanbuler Außenbezirk Bagcilar mit sechs verletzten Passanten bekannte sich am Nachmittag die kurdische Extremistengruppe "Kurdistan Befreiungsfalken" (TAK). Die Splittergruppe der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK hat in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Anschläge in türkischen Touristengebieten verübt. Im vergangenen Jahr sprengten Rebellen einen Kleinbus im Touristenzentrum Kusadasi in die Luft und töteten dabei fünf Menschen, 13 weitere wurden verletzt.

Die Terroristen warnten zugleich vor weiterer Gewalt: "Die Türkei ist kein sicheres Land, Touristen sollten nicht in die Türkei kommen", hieß es auf der Web-Site der Gruppe. "Nichts wird in der Türkei wieder so sein, wie bisher", drohten die Terroristen auf ihrer Webseite. Zu dem Anschlag in Antalya bekannte sich zunächst niemand.

Durch die Wucht der Detonation im Stadtzentrum von Antalya wurden Scheiben von Restaurants, Geschäften und Büros zertrümmert. Auch zahlreiche Fahrzeuge wurden beschädigt. Unter den Verletzten, die auf mehrere Krankenhäuser verteilt wurden, seien auch Frauen und Kinder, berichteten türkische Medien. Nach der Explosion brach ein Brand aus, der jedoch schnell gelöscht wurde.

Terroristen fordern Freilassung Öcalans

Der erste Sprengsatz im Urlaubsort Marmaris war gegen Mitternacht in einem Kleinbus explodiert, in dem sich britische Urlauber und türkische Fahrgäste befanden. Die unter einem Sitz versteckte Bombe detonierte laut Augenzeugenberichten mit ohrenbetäubendem Knall. Verletzt wurden 15 Insassen des Busses, darunter die Urlauber aus Großbritannien. Dem Anschlag folgten zwei weitere Explosionen, bei denen sechs türkische Passanten verletzt wurden. Die beiden Sprengsätze waren in Abfallbehältern versteckt.

In ihrem Bekennerschreiben forderten die kurdischen Extremisten erneut Ausländer auf, touristischen Gebieten in der Türkei fernzubleiben. Solange sich PKK-Führer Abdullah Öcalan in Gefangenschaft befinde, "werden überall in der Türkei unsere Bomben hochgehen", heißt es darin. Öcalan war vor mehr als sieben Jahren gefasst und nach Abschaffung der Todesstrafe in der Türkei zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Die PKK wird auch von der Europäischen Union als Terror-Organisation betrachtet. Sie kämpft seit rund 20 Jahren für eine Unabhängigkeit der kurdischen Gebiete im Südosten der Türkei. In den vergangenen Jahren haben aber auch linksextreme und islamistische Gruppen Anschläge in der Türkei verübt.

Regierung hatte "unerbittlichen Kampf" gegen PKK erklärt

Die Detonation in Antalya ereignete sich ungefähr zeitgleich mit der Amtseinführung des neuen türkischen Generalstabschef Yasar Büyükanit. Der General hatte bereits kurz nach seiner Ernennung einen unerbittlichen Kampf gegen den "separatistischen Terror" kurdischer Extremisten angekündigt. Die PKK, die erst vor zwei Jahren eine mehrjährige Waffenruhe für beendet erklärt hatte, kämpft seit mehr als 20 Jahren mit Gewalt für mehr politische Rechte der Kurden in der Türkei. Einem 15-jährigen Guerillakrieg im Südosten des Landes waren von 1984 bis 1999 mehr als 30.000 Menschen zum Opfer gefallen.

Erklärtes Ziel der "Freiheitsfalken Kurdistans" ist es, dem devisenträchtigen Tourismus in der Türkei zu schaden. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Türkei-Touristen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als sechs Prozent auf knapp elf Millionen zurückgegangen. Die größte Gruppe - etwa 550.000 - waren wiederum Urlauber aus Deutschland. Allerdings kamen bis Ende Juli fast acht Prozent weniger.

AP/Reuters/DPA / AP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(