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Botox-Boom: Falten werden immer öfter weggespritzt

Angeblich ist es die ungefährlichste Methode, um das Gesicht zu glätten. So entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Botox-Behandlung. Doch noch immer haftet "Botox" etwas Toxisches an.

Falten einfach wegspritzen: Botulinumtoxin, bekannt unter dem Präparatnamen Botox soll die Spuren des Alterns oftmals glätten. Immer mehr Menschen ließen sich mit dem aus einem Bakterium gewonnenen Mittel behandeln, stellte die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD) am Mittwoch in München auf Basis einer hochgerechneten Mitgliederbefragung fest.

"Es gibt keine ungefährlichere Therapie als die Botulinumtherapie", versicherte GÄCD-Generalsekretär Matthias Gensior. Die Gesellschaft, die vom 13. bis 16. Oktober ihren Jahreskongress in Düsseldorf abhält, will nun den Begriff Botulinum anstelle von Botulinumtoxin etablieren, damit noch weniger Menschen vor der Substanz zurückschrecken. Viele Patienten lehnten die Behandlung mit dem "Gift" ab und wählten andere, teils sogar risikoreichere Verfahren. Beim kosmetischen Einsatz würden aber nur kleinste Mengen gespritzt, so dass bei sachgerechter Dosierung und Anwendung keine Vergiftung auftreten könne.

DPA / DPA
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