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Wette verloren: Waliser wacht nach Saufgelage mit Brillen-Tattoo auf

Viele würden wohl in Panik verfallen, nicht so ein Mann aus Swansea. Nach einem Trinkexzess wachte er mit einem Tattoo auf - mitten ins Gesicht gestochen. Kaum vorstellbar: Das "Kunstwerk" stört ihn zunächst nicht.

Brite mit Brillentattoo im Gesicht

Detailverliebt: Im "Bügel" ist sogar der Name einer bekannten Brillenmarke verewigt 

Wie viel Alkohol im Spiel war, ist nicht überliefert. Sicher scheint jedoch: Es müssen Unmengen gewesen sein. Anders lässt es sich nicht erklären, dass ein Mann aus Swansea in Südwales nichts davon mitbekam, als ihm nach einem Saufgelage ein Brillentattoo ins Gesicht gestochen wurde.

Wie die "Daily Mail" berichtet, hatte der Waliser tatsächlich keinerlei Erinnerungen an die nächtliche Aktion. Als er morgens aufgewacht sei, habe er beim Blick in den Spiegel zunächst gedacht, jemand habe ihn mit einem Filzstift angemalt, wird der namentlich nicht genannte Mann zitiert. Erst als er dann vergebens versuchte, das kritzelige  "Kunstwerk" abzuwaschen, sei ihm klar geworden, dass es ein echtes Tattoo ist. Er hatte eine Wette verloren, wie er später erfuhr.

Umdenken nach Pöbelei im Pub

In Panik verfiel der Mann daraufhin aber nicht - im Gegenteil. "Als ich zum ersten Mal nach Hause kam, wurde ich natürlich angestarrt, aber irgendwie gewöhnte ich mich an das Tattoo und entschied, es nicht entfernen zu lassen", sagte er der "Daily Mail". Erst als er zu einem späteren Zeitpunkt in einem Pub wegen des Tattoos beschimpft wurde, kam er ins Grübeln. Er habe angefangen, darüber nachzudenken, was seine Familie und Freunde denken. "Ich wollte nicht, dass sie sich verlegen fühlen, wenn sie mit mir unterwegs sind". Er entscheidet sich fürs Entfernen.

Heute, etwa zwei Jahre und insgesamt sechs Behandlungen später, ist von der Brille kaum noch etwas zu sehen. "Wenn mich Freunde besuchen, die mich für Monate nicht gesehen haben, bemerken sie immer, dass etwas anders ist. Wenn sie dann bemerken, dass das Tattoo weg ist, sind sie geschockt, wie gut die Behandlung funktioniert hat", erklärt er in dem Bericht.

Bleibt zu hoffen, dass er es in Zukunft nicht erneut mit der Trinkerei übertreibt.

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