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Britische Thronfolge geändert: Die Königinnen-Revolution

In Zukunft gibt es mehr Gleichberechtigung im britischen Königshaus: Die Commonwealth-Staaten haben der Änderung der Thronfolge zugestimmt. Auch erstgeborene Frauen können nun Königin werden.

Die Commonwealth-Staaten haben der Änderung der britischen Thronfolge-Regelung zugestimmt. Wie der britische Premierminister David Cameron am Freitag während des Gipfels des Staatenbundes im australischen Perth mitteilte, stimmten die Staats- und Regierungschefs der 16 Commonwealth-Staaten der Abschaffung der männlichen Vorrangstellung zu. Künftig sollen Frauen als Erstgeborene automatisch an die Spitze der britischen Monarchie treten können. Bisher kamen Prinzessinnen nur zum Zuge, wenn sie keine Brüder haben - so auch Königin Elizabeth II. "Künftig entscheidet nur die Reihenfolge der Geburt über die Thronfolge", sagte Cameron bei einer Pressekonferenz.

Die Regelung ist interessant für Prinz William, den Zweiten in der britischen Thronfolge, und seine Ehefrau Kate. Sollten sie als erstes ein Mädchen bekommen, könnte dieses später einmal britische Königin werden - unabhängig davon, ob William und Kate danach noch Söhne bekommen. Die Commonwealth-Vertreter vereinbarten zudem, die Regelung abzuschaffen, wonach niemand, der einen Katholiken heiratet, den Thron besteigen darf.

In Großbritannien gibt es einen breiten Rückhalt für die Änderung der Thronfolge-Regelung. Es war jedoch die Zustimmung der anderen Commonwealth-Staaten nötig. Die britische Königin ist Staatsoberhaupt aller Commonwealth-Länder, zu denen neben Australien, Neuseeland und Kanada kleinere Staaten in der Karibik und im Pazifik zählen.

fro/AFP / AFP
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?