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Burschentag in Stuttgart: Spaltung der Deutschen Burschenschaft scheint abgewendet

Der letzte Burschentag war im Streit zwischen liberalen und erzkonservativen Studentenverbindungen abgebrochen worden. Eine Spaltung des Dachverbands drohte.

Eine Spaltung der #Link;http://www.stern.de/politik/geschichte/burschenschaft-90416995t.html;Deutschen Burschenschaft# scheint vorerst abgewendet. Auf dem außerordentlichen Burschentag in Stuttgart setzte sich am Samstag der liberale Flügel des Dachverbands von Studentenverbindungen mit der Forderung durch, den wegen Äußerungen zur NS-Vergangenheit umstrittenen Chefredakteur der Verbandszeitung abzuwählen.

Auch die bislang an Deutschstämmigkeit orientierten Aufnahmeregelungen wurden gelockert, wie Michael Schmidt von der liberalen Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) sagte. Die sehr konservative Ausrichtung des Verbands habe sich aber grundsätzlich nicht verändert.

Der bisherige Verbands-Chefredakteur Norbert Weidner hatte für Streit gesorgt, da er den NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer als Landesverräter und dessen Hinrichtung als "juristisch gerechtfertigt" bezeichnet hatte. Dafür muss er sich inzwischen vor Gericht verantworten. Ein anderer Verbandsbruder habe seine Aufgabe übertragen bekommen, teilte der Verband mit.

Mit der Forderung nach Weidners Ablösung war der liberale Flügel auf dem Burschentag im Juni im thüringischen Eisenach noch gescheitert. Im Streit war das damalige Treffen abgebrochen worden, die liberalen Burschen-Initiative, die 25 der 100 angeschlossenen Verbindungen vertritt, hatte mit Austritt aus dem Dachverband gedroht.

Aufnahmeregelungen so liberal wie seit langem nicht

Die Aufnahmeregelungen seien nun zwar so liberal wie seit langem nicht mehr, sagte Schmidt von der IBZ. Aber: "Die Aufnahmeregelung ist das eine, aber die Frage der Akzeptanz der Mitglieder ist wichtiger. Ich möchte auch wissen, dass die, die ich aufnehme, gut behandelt werden." Nach Mitteilung des Dachverbands ist künftig auch die Mitgliedschaft in Burschenschaften ausgeschlossen, wenn jemand Mitglied in Organisationen mit nationalsozialistischen Zielen ist.

Die Vertreter der rund 100 Burschenschaften mit geschätzt 10.000 Mitgliedern wollten eigentlich noch bis Sonntag in Stuttgart über strittige Themen debattieren. Der Burschentag sei jedoch am Samstag zu Ende gegangen, nachdem man in wichtigen Punkten für alle Seiten vertretbare Lösungen gefunden habe, hieß es in der Mitteilung.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.