HOME

Fremdenhass: Hass gegen die Falschen: Warum Claußnitz unter Clausnitz leidet

Die fremdenfeindlichen Vorfälle im sächsischen Clausnitz haben viele Menschen wütend gemacht. Ihr Hass traf jedoch auch das Dorf Claußnitz, das mit all dem nichts zu tun hatte.

Clausnitz steht in der Kritik. Aufgrund einer Verwechslung wurde auch das Dorf Claußnitz beschimpft.

Clausnitz steht in der Kritik. Aufgrund einer Verwechslung wurde auch das Dorf Claußnitz beschimpft.

Sie liegen beide in der Nähe von Dresden, sind etwas mehr als eine Autostunde voneinander entfernt. Claußnitz ist eine Gemeinde mit etwa 3000 Einwohnern, Clausnitz ein Ortsteil von Rechenberg-Bienenmühle mit noch nicht einmal 1000 Einwohnern. Verwechslungen gab es in der Vergangenheit sicherlich das ein oder andere Mal, doch das dürfte den meisten egal gewesen sein. In diesen Tagen ist es anders: Seit Clausnitz aufgrund eines fremdenfeindlichen Vorfalls massiv in der Kritik steht, ist auch in Claußnitz nichts mehr wie vorher. Schuld sind die ähnlichen Ortsnamen, die viele verwechseln - und ihre Wut nun den Falschen entgegenschmettern.

Wütende Anrufe in Claußnitz

"Wir wurden auf das Übelste beschimpft", zitierte die "Freie Presse" den Bürgermeister von Claußnitz, Günter Hermsdorf (CDU). Seit ein Video von einem ausländerfeindlichen Mob in Clausnitz aufgetaucht war, standen im rund 60 Kilometer entfernten Claußnitzer Rathaus die Telefone nicht mehr still, heißt es.

In Clausnitz hatten vergangene Woche etwa 100 Menschen gegen Flüchtlinge protestiert und deren Unterbringung behindert. Als die Asylbewerber aus einem Bus aussteigen wollten, riefen die Menschen ausländerfeindliche Parolen.

Auch die Polizei geriet wegen des rabiaten Umgangs mit einem Flüchtlingsjungen in die Kritik.

Bürgermeister von Claußnitz beantwortet Hass-Mails

Laut "Bild"-Zeitung gingen bereits mehr als 300 wütende Mails bei dem Bürgermeister von Claußnitz ein. "Das tut weh. Aber wir machen uns die Mühe, auf jede Mail zu antworten", sagte Hermsdorf. Dem Bericht zufolge spüren auch Gastronomen die Auswirkungen der Vorfälle.

So berichtete ein Restaurantbetreiber von Stornierungen, die die Gäste mit den Negativschlagzeilen begründeten. "Mich ärgert die Verwechslung, sie ist geschäftsschädigend", sagte er.

Brauner Mob und Polizeigewalt: Clausnitz aus der Sicht der Flüchtlinge im Bus


kis
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.