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"In America, How Could This Happen" Corona-Kunst als Warnung: 200.000 weiße Fahnen und ihre traurige Geschichte

Sehen Sie im Video: Corona-Kunst als Warnung – 200.000 weiße Fahnen und ihre traurige Geschichte.


Mehr als 175.000 Corona-Tote in den USA, Tendenz steigend. Wie soll man diese Zahl greifbar machen? In Washington D.C. hat eine Künstlerin einen Weg gefunden, die Zahl an Opfern zu veranschaulichen: mit kleinen, weißen Fahnen. Jeder Wimpel steht für einen verstorbenen Menschen. Seit der Umsetzung der Idee hat sich die Zahl immer weiter erhöht. Am Freitag waren es mehr als 223.000. Suzanne Brennan Firstenberg hat die Installation namens "In America, How Could This Happen" erdacht und umgesetzt. "Ich konnte das nicht einfach so stehenlassen. Mir war klar, dass ich meine Kunst nutzen will. 175.000. Das ist eine Zahl, die die Menschen sonst gar nicht greifen können." Eine der Fahnen steht für Judy, die an den Folgen der Infektion starb. Ihre Schwester Yuletta weiß diese Form der Erinnerung zu schätzen. "Judy war die Drittälteste von uns sieben Geschwistern. Sie starb am 5. Juni. Ich fühle mich geehrt, auf diese Weise meine Liebe zu ihr mit der Welt teilen zu können, aber ich will die Menschen auch warnen." Denn auch das soll diese Installation: die Bevölkerung auf die möglichen ernsten, gar tödlichen Folgen von Covid-19 hinweisen und sie zur Vorsicht aufrufen.
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In Washington D.C. hat die Künstlerin Suzanne Brennan Firstenberg ein Mahnmal geschaffen. Jede der ursprünglich 175.000 kleinen, weißen Fahnen steht für einen toten Menschen – und es kommen immer mehr dazu.

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